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Polizei kontrolliert 65 Großfahrzeuge am Trierer Messepark

Polizei kontrolliert 65 Großfahrzeuge am Trierer Messepark

Bei einer großangelegten Kontrolle in den Moselauen hat die Polizei heute zwischen 9 und 15 Uhr 65 Busse und Lkw überprüft. Davon wiesen acht so große technische oder ladungsspezifische Mängel auf, dass ihnen die Weiterfahrt verboten wurde

(red) Fünfzig Beamte aus Trier, Mainz, Luxemburg und vom Landeskriminalamt (LKA) haben den gewerblichen Reiseverkehr und Schwerlastwagen kontrolliert - insgesamt 65 internationale Fahrzeuge. Techniker haben die Sicherheit der Fahrzeuge überprüft - Bremsen, Reifen, Lenkgetriebe, alles wurde genauestens inspiziert. Acht Fahrzeuge hatten solch erhebliche technische Mängel oder zu schlecht gesicherte Ladung, dass die Weiterfahrt verboten wurde.

Bei Schwerlasttransportern haben die Beamten besonderes Augenmerk auf das Gewicht der Fahrzeuge gelegt, die oftmals überladen werden und so eine enorme Gefahr für den Straßenverkehr darstellen. Die Polizei hat unter anderem einen Transporter gestoppt, der sein zulässiges Ladungsgewicht um 40 Prozent überstiegen hatte.

Während der Untersuchung der Fahrzeuge überprüft das LKA die Fahrzeugdokumente wie Führerscheine, Versicherungsnachweise und Lizenz-Papiere zum Transport innerhalb der EG, mit UV-Licht und Mikroskopen auf ihre Echtheit. Bei diesen Kontrollen stellt das LKA jährlich 300 bis 400 gefälschte Papiere sicher.

Auch die Zoll-Fahnder vom Hauptzollamt Koblenz, Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FSK), werden bei den Kontrollen immer häufiger fündig: Fahrer, die keine Sozialversicherung haben oder solche, die zwar Arbeitslosengeld beziehen, sich aber mit den illegalen Transportfahrten etwas dazuverdienen, gibt es immer öfter. Und Fälle, in denen weder der Fahrer noch das Fahrzeug rechtmäßig auf die Straße gehören, stehen bei den Kontrollen an der Tagesordnung.