Bessere Pläne, mehr Kontrolle durch neue Hegegemeinschaft

Bessere Pläne, mehr Kontrolle durch neue Hegegemeinschaft

Als einer der ersten Zusammenschlüsse landesweit haben Jagdpächter, Eigenjagdbesitzer, Waldbesitzer, Forstämter und Jagdgenossenschaften in Trier eine Körperschaft des öffentlichen Rechts gegründet. "Die Rotwild-Hegegemeinschaft Meulenwald ist künftig für die Hege und Bejagung des Rotwilds im 12 000 Hektar umfassenden Rotwildgebiet Meulenwald verantwortlich", erklärte der neue Vorsitzende, Forstdirektor Gundolf Bartmann.

Bartmann leitete in den vergangenen Jahren den Rotwildring. Die Ziele der Gemeinschaft seien, so Bartmann, die Wildbestandsermittlung, die Erstellung und Kontrolle der Abschusspläne und die Entwicklung von vernünftigen Bejagungskonzepten.
Dem frisch gewählten Vorstand der Rotwild-Hegegemeinschaft Meulenwald gehören an: erster Vorsitzender Forstdirektor Gundolf Bartmann, Trier; zweiter Vorsitzender Reichsgraf Rudolf von Kesselstatt, Föhren; Beisitzer sind Waldemar Kronauer, Zemmer, Hans Brocker, Heidweiler, und Werner Stieren, Bitburg.
Im Jagdjahr 2012/2013 sollen laut der beschlossenen Abschusspläne 210 Hirsche und weibliches Wild in 23 Jagdrevieren geschossen werden. Zudem will die Gemeinschaft durch Schonung von jungen und mittelalten Hirschen die Qualität des Wildbestands verbessern. red

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