kolumne: Ein Hoch auf die Unersetzbaren!

kolumne : Ein Hoch auf die Unersetzbaren!

Eines der höchsten Komplimente, die man in der Arbeitswelt und auch privat zu Hause bekommen kann, ist doch ohne jeden Zweifel der Status „unersetzbar“. Mal ehrlich: Wenn mir jemand sagt, dass er (oder sie) nicht auf mich verzichten kann, dann laufe ich zur Höchstform auf.

Dann bin ich stolz wie Oskar und grinse den ganzen Tag.

Klar: Wenn meine Bärbel mir liebevoll zu verstehen gibt, dass außer mir niemand für das Raustragen des Mülls infrage kommt, bekommt mein Enthusiasmus leichte Risse. Aber auf der Arbeit funktioniert das immer. „Jupp, du bist mein bester Mann“, sagt mein Chef, und schon galoppiere ich los.

Auch im Dienst der Stadt Trier gibt es offenbar einen Unersetzbaren. Sein Monaten sucht die Verwaltung einen Nachfolger für den in den Ruhestand wechselnden Feuerwehrchef, findet aber keinen. Wie denn auch? Der Mann hat die Stadt und ihre Einwohner 30 Jahre lang vor Not, Feuer und Chaos beschützt. Mal jede Ironie beiseite: Der Nachfolger muss große Erwartungen erfüllen. Auf jeden Fall ist diese Situation ein zusätzlich und völlig verdientes Kompliment für den scheidenden Chef der Trierer Feuerwehr. Er ist nur sehr schwer ersetzbar. Viel Spaß und Glück im Ruhestand! Und allen anderen Unersetzbaren. Prost!