Gute Erfahrungen gemacht

Zum Thema "Videoüberwachung in Bussen" diese Zuschrift:

Als ich im Jahre 2002 aus der Stadt Dormagen, welche direkt an die Großstädte Köln und Neuss grenzt, zwecks Studienbeginn nach Trier kam, hatte die dortige Verkehrsgesellschaft bereits seit einiger Zeit die Videoüberwachung in den Bussen eingeführt. Sofern ich mich recht erinnere, wurde dies jedoch nicht durch schwerwiegende Straftaten wie die sexuelle Belästigung einer Minderjährigen motiviert; vielmehr diente die Überwachung der Aufklärung und Verminderung von Vandalismus, welcher dort - wie in vermutlich allen großen deutschen Ballungszentren - ein bedeutend gravierenderes Problem darstellt(e) , als es in Trier der Fall ist. Meines Erachtens sind die gemachten Erfahrungen durchweg positiv. Auch ohne Kenntnis entsprechender Zahlen lässt sich subjektiv zweifelsfrei feststellen, dass der Vandalismus deutlich zurückgegangen ist, und als - wenn auch mittlerweile nur noch seltener - Fahrgast fühle ich mich dort in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln sicher, was heutzutage leider keine Selbstverständlichkeit mehr ist, wie Ereignisse in der jüngeren Vergangenheit (zum Beispiel in München) zeigen. Die dortigen Geschehnisse machen jedoch auch deutlich, dass Überwachung Straftaten nicht völlig ausschließen kann. Abgesehen von den "U-Bahn-Tätern" selbst war wohl auch der penibelste Datenschützer froh, dass diese schlimmen Szenen mit Hilfe der Videobänder schnell aufgeklärt werden konnten. Nils Langenberg, Trier verkehr