Kinderflohmarkt der Rekorde im Messepark

6000 Besucher : Kinderflohmarkt der Rekorde im Trierer Messepark

Bei der beliebten Volksfreund-Veranstaltung kommen viele Menschen miteinander ins Geschäft – und spenden auch.

Beim Volksfreund-Kinderflohmarkt im Messepark Trier war mächtig was los. Die Besucher erschienen zahlreich, die Stimmung war toll, und das Wetter spielte ebenfalls die meiste Zeit gut mit – trotz zwischenzeitlich vieler Wolken blieb es bis kurz vor Ende trocken.

Insgesamt kamen nach Angaben des Veranstalters fast 6000 Teilnehmer, Käufer und Verkäufer zusammengerechnet. „Das ist ein absoluter Rekord“, bestätigt Thomas Schildtauer, TV-Projektmanager für Events. An den rund 700 Ständen wurden die unterschiedlichsten Waren angeboten. Kinderkleidung und Spielsachen gab es an den meisten Ständen, aber auch Bücher, Fahrräder und andere Sportgeräte konnten erworben werden. Was übrig blieb, nahm der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier mit Freuden als Spende an. Etliche Verkäufer taten damit eine gute Tat.

TV-Projektmanager Thomas Schildtauer und die beiden TV-Lokalchefs Rebecca Schaal und Marcus Hormes (von rechts) kamen beim Kinderflohmarkt mit den Lesern Christin, Patrick, Luca und Ellie Reinartz (von links) ins Gespräch. Patrick Reinartz interessiert sich im Volksfreund vor allem für den Kulturteil und den Anzeigenteil. Foto: Marius Kretschmer

Von 11 bis 16 Uhr hatten die Käufer Zeit, im Trierer Messepark die besten Schnäppchen zu ergattern. Die Verkäufer konnten um 9 Uhr ihre Stände aufbauen. Dennoch waren ein paar sehr eifrige schon um 6 Uhr vor den Toren – um einen idealen Standort wählen zu können. Der Markt war für die Organisatoren ein voller Erfolg. „Erwartungsgemäß staute sich der Verkehr am Morgen über die Konrad-Adenauer-Brücke bis zum St.-Barbara-Ufer, aber auch das lief geordnet ab“, berichtet Schildtauer. Die linke Spur war in der Regel frei, sodass der Verkehr in Richtung Konz fließen konnte.

So war der Volksfreund-Kinderflohmarkt

Bei so viel Resonanz haben es mehrere Verkäufer leider nicht geschafft, einen der begehrten Plätze auf dem Messegelände zu ergattern. „Zum Glück war noch auf dem Parkplatz und im Messepark in den Moselauen Platz für alle, die trotzdem noch verkaufen wollten“, erklärt Schildtauer.

Dieser junge Händler bietet ein Prachtexemplar von einem Traktor zum Verkauf. Foto: Rainer Neubert

Ein Caterer bot Fritten, Würste und kühle Getränke an. Zudem brachte ein Eiscremestand den Teilnehmern die nötige Erfrischung. Da es nicht so heiß war wie beim Flohmarkt sechs Wochen zuvor, konnte umso hitziger um die Preise gefeilscht werden. Vielen Teilnehmern ging es auch darum, ihre alten Sachen nicht zu entsorgen, sondern anderen damit eine Freude zu machen. Daher fanden sich auch an einigen Ständen Kisten mit der Aufschrift „Zu verschenken“.

Das sagen die Besucher im Messepark:

Leo (7) und Luca Beitinger (6) aus Trier-Süd waren mit ihrer Mutter Anja (40) am letzten Ferientag auf dem Flohmarkt einkaufen: „Wir haben vor allem nach Spielsachen gesucht und sind auch fündig geworden. Neben Tierquartetts haben sich die Jungs auch einen Roboter von Lego gekauft.“

Renee McIntyre (38) aus Trier-Eitelsbach hat zusammen mit ihrem Sohn Darion (11) einen Stand betrieben: „Wir sind mit dem Resultat zufrieden. Wir hatten viel Spaß, und auch der Umsatz stimmte. Das Wetter hat gut mitgespielt, und die Organisation des Veranstalters war toll.“

Leo (7), Anja (40) und Luca (6) Beitinger (von links) aus Trier-Süd. Foto: Marius Kretschmer
Darion (11) und Renee (38) McIntyre (von links) aus Trier-Eitelsbach. Foto: Marius Kretschmer
Ralf Knoden (44) aus Rommersheim. Foto: Marius Kretschmer
Auf dem Freigelände des Messeparks haben sich die Händler mit ihren Ständen verteilt. Foto: Marius Kretschmer

Ralf Knoden (44) aus Rommersheim (Eifelkreis Bitburg-Prüm): „Wir nehmen mit unserer Familie schon zum fünften Mal am Volksfreund-Kinderflohmarkt teil. Ich finde es gut, dass der Standort vom Volksfreund-Gelände in den Messepark gewechselt ist. Die Anreise ist weniger stressig geworden, und es ist einfach mehr Platz.“

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