Neue Leitungen und Platz für Studenten

Neue Leitungen und Platz für Studenten

Groß ist das Gästeinteresse in Kürenz zu dem Punkt "Baumaßnahmen der Trierer Stadtwerke" in der jüngsten Ortsbeiratssitzung gewesen. 40 Zuhörer informierten sich über die Verlegung der Stromkabel in die Erde.

Trier-Kürenz. Ganze Straßenzüge dürften betroffen sein, wenn Baufirmen im Auftrag der Stadtwerke Trier (SWT) voraussichtlich im Sommer in Alt-Kürenz auftauchen, um Stromkabel auf dem Dach durch Erdkabel auszutauschen. Falls es ratsam erscheint, andere Versorgungsleitungen zu erneuern, sollten diese Arbeiten gleich miterledigt werden, informierten die SWT-Mitarbeiter Jörg Hähner und Manfred Romann bei der jüngsten Ortsbeiratssitzung im Pfarrsaal St. Bonifatius den Rat und die 40 Zuhörer.

Ortsvorsteher Bernd Michels (CDU) findet es gut, wenn die Stadtwerke in die Versorgungssicherheit der Bürger investierten, zumal die Arbeiten laut Zusage der SWT auch noch von diesen finanziell geschultert werden und auf die Haushalte keine extra Zahlungen zukämen. Schätzungen gehen von einem halben Jahr aus, bis alles erledigt sein werde, sagten die SWT-Vertreter. Großräumige (Straßen-)Aufbrüche seien nicht vorgesehen, daher sollten sich keine größeren Beeinträchtigungen im Straßenverkehr ergeben. Telefonkabel werde nicht verlegt, mangels Interesse der Telekom, sagten die SWT-Mitarbeiter auf Nachfrage.

Verwundert zeigte sich Ortsteilchef Michels darüber, dass der Kürenzer Ortsbeirat zur Photovoltaikanlage "Petrisberg" von der Stadtverwaltung nicht beteiligt werden sollte. Wäre es bei dieser Haltung geblieben, hätte er diese Vorgehensweise auf gar keinen Fall akzeptieren können. So löste Michels Nachfrage Reaktionen aus im Rathaus. Die Baudezernentin habe ihm daraufhin am Montagnachmittag mitgeteilt, dass dieser Punkt von der Stadtratssitzung genommen worden sei. Bernd Michels: "Eine Beteiligung von uns wird erfolgen."

Mit sieben Ja-Stimmen (bei zwei Enthaltungen) billigte der Rat den Bebauungsplan BU 16 "Petrisberg-Ost" (betrifft das neue Studentenwohnheim). Deutlich auch deshalb, weil mit einer Zunahme des Verkehrs durch die Wohnanlage so nahe an der Uni nicht zu rechnen sei. Große Änderungen zum Ursprungsplan hätten sich keine ergeben.

Joachim Lames und Klaus Duplang stellten den für Trier-Kürenz zuständigen Pflegestützpunkt in der Kochstraße 2 in der Innenstadt vor. Die Einrichtung berate alle Bürger, sagten sie und empfahlen: Mit Anfragen sollte nicht erst bis zum konkreten Hilfefall gewartet werden.

Kontakt zum Pflegestützpunkt unter Telefon 0651/9120848.

ExtraOrtsbeirat kurzgefasst: Die Verwaltung soll prüfen, ob die überdachte Buswartehalle "Domänenstraße/Aral-Tankstelle" nicht wieder aufgestellt werden kann. Seit einem Verkehrsunfall vor Jahren ist sie verschwunden. Geprüft werden soll, ob eine Straßenbezeichnung "An der Zementbrücke" sinnvoll sei. Der Ortsbeirat wünscht, zur "Renaturierung Aveler Bach" über die Planung informiert zu werden (gegebenenfalls zusammen mit dem Ortsbeirat Tarforst). Nachgefragt wurde, ob die Firmenansiedlung (Autohandel) "Zum Grüneberg/Avelsbacherstraße" rechtens sei. (LH)

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