"Wer mich findet, findet Leben"

"Wer mich findet, findet Leben"

TRIER. (red) "Wer mich findet, findet Leben" - unter diesem Motto werden die Heilig-Rock-Tage, das Bistumsfest der Diözese Trier, vom 23. April bis zum 2. Mai 2004 stehen. Das Motto ist dem Buch der Sprichwörter aus dem Alten Testament entnommen. Es ist zugleich das Leitwort des "KirchenGartens" bei der Landesgartenschau 2004 auf dem Trierer Petrisberg.

Nach Angaben der Bistumsverantwortlichen unterstreicht das Motto die aktive Verbindung zwischen Gott und jedem Menschen. Es soll deutlich machen, dass sich die Suche nach Gott lohnt und ein Leben mit Gott die stärkere Lebens-Alternative ist.Zu den Heilig-Rock-Tagen, die 2004 zum achten Mal stattfinden, erwarten die Verantwortlichen nach Aussage von Organisationsleiter Wolfgang Meyer wieder mehrere Zehntausend Besucher. "Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die zentralen Angebote des Bistumsfestes stehen fest", sagt Meyer. "Alle sind herzlich eingeladen."Auch 2004 gibt es wieder die bewährte Mischung aus wechselnden Angeboten für täglich andere Zielgruppen und einem festen Rahmenprogramm mit Gottesdiensten, spirituellen Angeboten sowie Begegnungsmöglichkeiten für alle Interessierten. Während des Bistumsfestes wird täglich um 15 Uhr eine Messe mit Bischof Reinhard Marx oder einem der Weihbischöfe im Dom gefeiert. Anschließend gibt es die Möglichkeit zur Begegnung mit dem Bischof oder den Weihbischöfen im Treffpunktzelt auf dem Domfreihof.Mainzer Domchor gestaltet Abendlob

Das Programm beginn um 9 Uhr mit dem Morgenlob und endet mit dem Abendlob um 21 Uhr. Das Abendlob, das sich durch die besondere Verbindung von Musik, Raum und Wort in der abendlichen Stimmung des Doms zu einer "Marke" entwickelt hat, wird 2004 unter anderem vom Mainzer Domchor (23. April), von der Kölner Gruppe Ruhama (24. April) und von der Mädchenkantorei St. Eberhard, Stuttgart (30. April) gestaltet.Fußwallfahrten für Pilger

Eine Besonderheit während des Bistumsfestes ist die Öffnung der Heilig-Rock-Kapelle. In der Kapelle liegt der Heilige Rock, die Tunika Christi, unter einem Glaszelt verschlossen und nicht sichtbar. Die Dominformation bietet täglich um 13.30 Uhr Domführungen an. Pilger können sich Fußwallfahrten von Kordel, Konz und Pluwig zum Trierer Dom anschließen. Jeden Tag ab 19.30 Uhr werden thematisch gestaltete Stadtgänge angeboten. Im Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum wird eine Ausstellung mit Werken des Trierer Künstlers Manfred Freitag zu sehen sein. Auf dem Domfreihof wird eine Initiative von Christinnen und Christen aus dem Bistum Trier auf die Aids-Katastrophe in Afrika aufmerksam machen und zum Mitmachen einladen.Eröffnet werden die Heilig-Rock-Tage am Freitag, 23. April, um 17 Uhr mit einem Pontifikalamt mit Bischof Marx im Trierer Dom. Auf der Basis guter Tradition gestalten Christen unterschiedlicher Konfessionen den ersten Samstag als Tag der Ökumene. Nach dem großen Erfolg des Vorjahrs sind auch 2004 am Auftakt-Wochenende die Kommunionkinder eingeladen. Am 26. und 27. April werden Kindergartenkinder aus allen Teilen des Bistums für ein buntes Treiben rund um den Dom sorgen. Einen Tag später treffen sich die Priester der Diözese. In der zweiten Hälfte der Heilig-Rock-Tage gibt es am 29. April Angebote der Militärseelsorge und der Caritas, am 1. Mai werden die Firmlinge und am 2. Mai die Ordensleute beim Bistumsfest erwartet.Weitere Informationen zu den Heilig-Rock-Tagen unter Telefon 0651/7105-593.

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