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Infrastruktur
VG-Rat Gerolstein plädiert für Radweg auf der Bahnstrecke

 Auf der Eifelquerbahn rührt sich schon lange nichts mehr.
Auf der Eifelquerbahn rührt sich schon lange nichts mehr. FOTO: TV / Stephan Sartoris
Gerolstein. Der Rat der Verbandsgemeinde (VG) Gerolstein hat sich mehrheitlich (gegen die Stimmen der SPD) dafür ausgesprochen, dass die Trasse der Eifelquerbahn künftig zu einem Radweg umgebaut werden soll. Von Mario Hübner
Mario Hübner

Vor allem müsse es Ziel sein, falls sich im Bieterverfahren kein BahnInteressent mehr meldet, dass die Anrainerkommmunen (Kreise Vulkaneifel und Cochem, Verbandsgemeinden Daun, Kelberg, Gerolstein, Ulmen, Kaisersesch) die Strecke kauften.

So sagte der bekennende Bahnfan Dietmar Johnen (Grüne): „Wir alle müssen akzentieren. Das Thema Eifelquerbahn ist faktisch vorbei.“ Alois Manstein (CDU) wiederum meinte: „Es ist wichtig, dass die öffentliche Hand in den Besitz der kompletten Strecke kommt.“In die gleiche Kerbe schlug Marco Weber (FDP): „Wenn sich keiner meldet, müssen wir das Gerolsteiner Teilstück kaufen.“ Und er meinte weiter: „Es darf sich das Trauerspiel wie auf der Westeifelbahn nicht wiederholen.“

Dort hatte ein Eisenbahnunternehmen die Strecke zwar gepachtet, sie aber nie reaktiviert. Inzwischen hat sich das Unternehmen zwar zurückgezogen, dennoch herrscht  seit Jahren Stillstand und der von den Eigentümerkommunen gewünschte Radweg ist immer noch in weiter Ferne. Die SPD sprach sich gegen die Entscheidung aus, weil sie laut ihrem  Sprecher Georg Linnerth verfrüht kommt.