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Vom Bürgermeister zum Grafen

Vom Bürgermeister zum Grafen

DAUN. (HG) Drei Stunden fröhliche und informative Unterhaltung bot der Seniorennachmittag der Stadt Daun im Forum. Rund 140 ältere Bürger freuten sich über ein abwechslungsreiches Programm.

"Dauner Stadtgespräche" hieß das Motto des diesjährigen Seniorennachmittags, der vom Seniorenbeirat der Stadt veranstaltet wurde. Dafür legten sich die Vertreter des Beirats um den Vorsitzenden Helmut Giesen sowie der erste Beigeordnete der Stadt, Otmar Monschauer, ordentlich ins Zeug, um den Gästen etwas zu bieten. "Vergessen Sie hier die Alltagssorgen für einige Stunden und seien sie fröhlich", gab Giesen die Devise aus. Pfarrer Axel Maria Krauss von der katholischen Kirchengemeinde sprach in seinem Grußwort einige nachdenkenswerte Punkte des Älterwerdens an. "Alle wollen länger leben, ohne älter zu werden. Freuen Sie sich auf das Alter und die Lebensweisheit, die sie haben", empfahl er allen Gästen. Hutmodenschau mit den neuesten Kreationen

Otmar Monschauer und Klaus Manderscheid waren für das Tagesmotto, die "Dauner Stadtgespräche", zuständig. Auch Stadtbürgermeister Wolfgang Jenssen musste auf die Bühne, denn dort erwartete den großen Befürworter des Dauner Massen-Kreiselverkehrs eine "große Ehre". Er wurde von Helmut Giesen für seine Verdienste um den Kreisbau zum "Graf Wolfgang vom Kreisel" ernannt und mit dem Kreiselorden ausgezeichnet. Für den künstlerischen Höhepunkt des Seniorennachmittags waren Anita Becker, Alwine Mayer, Anni Lorse, Renate Rückert, Margret Lückgen, Marianne Häp und Klaus Manderscheid zuständig. Bei der Hutmodenschau führten sie die neuesten Dauner Kreationen, wie die Modelle Wurst-, Hygiene-, Blumen-, Vileda-, Vogel-. Eier- und Pretty Fleurhut, vor. Dafür gab es viel Beifall von den Senioren, die drei Stunden lang ein unterhaltsames Programm erlebten.