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Was bei Verdacht auf eine Corona-Infizierung zu tun ist

Gesundheits-Ratgeber : Was bei Verdacht auf eine Corona-Infizierung zu tun ist

Sie haben Symptome und den Verdacht auf eine Infizierung mit dem Coronavirus? Volksfreund.de erklärt, was Sie tun müssen.

Bei Verdacht auf Corona (Symptome: Fieber, Husten, Schnupfen) sollen sich Patienten telefonisch an ihren Hausarzt wenden oder unter der Telefonnummer 116117 beim ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen.

Die Fieberambulanz in Trier-Ehrang kann jeder aufsuchen, der den Verdacht hat, mit Corona infiziert zu sein. Der Ablauf ist wie folgt: Eine Arzthelferin an der Tür nimmt die Patienten in Empfang. Wer wegen eines Corona-Tests kommt, dessen Daten und Handynummer werden registriert. Die Patienten sollen dann im Auto warten, bis per Handy dazu aufgerufen werden, in die Praxis zu kommen. Die Praxis ist erreichbar unter der Adresse: Unter dem Dostler 2, Trier-Ehrang, Telefon: 0651/9679100, E-Mail: info@praxis-parth-gutmann.de. Die Tests erfolgen täglich (montags bis freitags) von 7.30 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 13 Uhr.

Die Fieberambulanz in der Hausarztpraxis der beiden Ärztinnen Dr. Monika Parth und Dr. Karin Gutmann-Feisthauer in Ehrang hat an den Kartagen und der Osterwoche wie folgt geöffnet:

An Karfreitag, 10. April, bis einschließlich Ostermontag, 13. April, jeweils von 9 bis 13 Uhr. Von Dienstag, 14. April, bis Freitag, 17. April, jeweils von 9 bis 16 Uhr. Am Samstag, 18. April, von 9 bis 13 Uhr.

In der Fieberambulanz, die von weiteren Ärzten unterstützt wird, werden Patienten nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts auf eine mögliche Infektion untersucht: Wer in den letzten 14 Tagen in einem offiziellen Risikogebiet war und Symptome zeigt oder wer in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigt Infizierten hatte und Symptome zeigt, wird untersucht und ein Abstrich ans Labor geschickt. Patienten, auf die die genannten Voraussetzungen zutreffen, brauchen für diese Untersuchung lediglich ihre Versicherungskarte.

Die Fieberambulanz im Trierer Messepark ist in den Standby-Modus versetzt. Nur bei einem besonderen Bedarf wird dieser Standort erneut in Betrieb genommen. Das Ärzte- und Behandlungsteam arbeitet wieder in den Kliniken.

Die Fieberambulanz in in Räumen der psychiatrischen Tagesklinik des Kreiskrankenhauses Saarburg hat von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Nach Vorlage eines Überweisungs­scheins werden dort ärztliche Kontrollen und falls notwendig Abstriche vorgenommen. Um den geregelten Ablauf sicher zu stellen, wird die Zufahrt als Einbahnstraße ein­gerichtet. Ordnungsamt und Polizei sind vor Ort. Personen, bei denen keine Überweisung vorliegt und keine Notwendigkeit einer Prüfung besteht, werden abgewiesen, um die wirklich notwendigen Untersuchungen und Testungen möglich zu machen.

Die Corona-Fieberambulanz in Saarburg hat an Ostern am Karsamstag von 9.00 – 13.00 Uhr geöffnet.

Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag ist sie geschlossen.

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm hat eine Sichtungsstelle für Corona-Verdachtsfälle in Bitburg eingerichtet, diese befindet sich ab Freitag, 3. April, in der früheren Commissary auf dem ehemaligen Housinggelände in Bitburg. Geöffnet ist die Sichtungsstelle: montags, mittwochs, freitags und sonntags jeweils von 8 bis 16 Uhr. Die Öffnungszeiten der stationären Sichtungsstelle an den Kar- und Ostertagen sind wie folgt:

Gründonnerstag: geschlossen

Karfreitag: 10 – 14 Uhr

Karsamstag: 10 – 14 Uhr

Ostersonntag: geschlossen

Ostermontag: geschlossen

Dienstag nach Ostern: 8 – 16 Uhr

Die Einfahrt ist über die Wankelstraße ausgeschildert. Es werden Krankenversicherungskarte und Personalausweis benötigt. Getestet werden nur begründete Verdachtsfälle. Telefonische Beratung gibt es beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Telefon 116117.

Seit Montag, 30. März, gibt es die Fieber-Ambulanz in Bitburg im Kreismuseum für Infekt- und Corona-Patienten aus dem Bitburger Raum Die Ambulanz für Corona- und Infektpatienten ist montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr geöffnet – mittwochs von 10 bis 14 Uhr. Es ist dringend erforderlich, vor einem Besuch einen Termin zu vereinbaren. Nur wer einen Termin hat, kommt rein. Eine Terminvereinbarung ist telefonisch bei der Hausarztpraxis möglich. Mitzubringen sind die Versichertenkarte und, falls vorhanden, der Medikamentenplan.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Bernkastel-Wittlich hat für Bürger unter der Rufnummer 06571/ 14-1033 eine Hotline eingerichtet, bei der sie Informationen zum Corona-Virus und Anweisungen, wie sie bei einem Corona-Verdacht vorgehen sollen, erhalten.

Auf dem Gelände der Berufsbildenden Schule für Technologie und Umwelt in Wittlich hat die Kreisverwaltung gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz eine „Drive-in-Teststation“ für Corona eingerichtet. Zur Abnahme eines Abstrichs in der Teststation ist eine vorherige Überweisung durch den Hausarzt erforderlich.Die Teststation ist Montag bis Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz bietet einen Hausbesuchsdienst zur Durchführung von Tests auf eine Corona-Infektion an. Dieses Angebot gilt insbesondere für nicht mobile Patienten und kann über die Telefonnummer des Patientenservices 116117 angefordert werden. Das Angebot soll bald durch eine sogenannte Fieberambulanz in Thalfang ergänzt werden. Der genaue Eröffnungstermin steht noch nicht fest.

Im Landkreis Vulkaneifel gibt es in Daun und Hillesheim jeweils eine Corona-Ambulanz, in denen bei Bedarf täglich rund 400 Patienten untersucht werden können. Erreichbar ist sie  über die Telefonnummer 0151/70188139 oder per Mail corona-ambulanz-daun@gmx.de . Die Behandlung erfolgt ausschließlich nach Terminvergabe. Es ist also nicht möglich, dort einfach vorbeizukommen, um sich sicherheitshalber auf das Virus testen zu lassen. Terminanmeldungen werden schnellstmöglich bearbeitet. Die Versichertenkarte ist mitzubringen. Ein vorheriger Besuch beim Hausarzt oder eine entsprechende Überweisung ist nicht notwendig.

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet, diese ist montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8-12 Uhr unter 030/346 465 100 erreichbar. Die Landesregierung RLP hat ebenfalls für Bürger eine Hotline zum Corona-Virus eingerichtet, die Fragen beantwortet (0800/5758-100). Die Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr.