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Was bei Verdacht auf eine Corona-Infizierung zu tun ist

Gesundheits-Ratgeber : Was bei Verdacht auf eine Corona-Infizierung zu tun ist

Sie haben Symptome und den Verdacht auf eine Infizierung mit dem Coronavirus? Volksfreund.de erklärt, was Sie tun müssen.

Für den Bereich des Gesundheitsamts Trier und Trier-Saarburg gilt Folgendes:

Personen mit Erkältungsbeschwerden oder Personen, die befürchten, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollten nicht direkt zu ihrem Hausarzt / ihrer Hausärztin in die Sprechstunde gehen. Stattdessen sollten sie sich zunächst telefonisch bei ihrer Hausarztpraxis melden, um das Vorgehen zu besprechen. Außerhalb der Sprechzeiten und am Wochenende können sie auch den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen unter der Nummer 116 117 oder unter 0800/99 00 400. Für Hör- und Sprachgeschädigte hält der ärztliche Bereitschaftsdienst ein Fax-Formular bereit.

Viele Hausärzte und Hausärztinnen bieten inzwischen eine „Infekt-Sprechstunde“ an und machen auch Tests auf Coronavirus-Infektionen. Corona-Verdachtsfälle werden räumlich und / oder zeitlich getrennt von den anderen behandelt. Daher ist es notwendig, im Vorhinein einen Termin zu vereinbaren. Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz listet auf ihrer Webseite Corona-Anlaufstellen auch für die Region Trier auf.

Corona-Bürgertelefon in Trier: Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 15 Uhr: 0651 / 718-1817

Testzentrum im Trierer Messepark (ab Mittwoch, 25. November):

Mit der Station weitet die Stadt Trier für ihre Bürger die Möglichkeiten aus, sich untersuchen zu lassen. Bisher kann man sich in 13 Praxen im Stadtgebiet testen lassen. Mittwochnachmittags oder am Wochenende sind die jedoch geschlossen. An dieser Stelle setzt die Teststation an, die auch samstags und sonntags jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet hat. Auf Verdacht kann man sich auch in Zukunft in den Trierer Moselauen nicht testen lassen.

Was bei Verdacht auf eine Corona-Infizierung zu tun ist
Foto: TV/Ralf Jakobs

 Wer mit dem eigenen Fahrzeug kommt, muss aus Richtung Schnellrestaurant das Ausstellungsgelände anfahren. Die Stadtbuslinien 2, 3, 82 und 83 halten nahezu in Sichtweite. Auf dem Gelände angekommen, muss erst ein Erfassungsbogen ausgefüllt werden. Diesen Bogen wird man auch auf der Seite der Stadt Trier runterladen können. An einer weiteren Stelle wird dann entschieden, ob ein Abstrich notwendig ist. Außerdem gibt es einen eigenen Bereich, falls Behandlungsbedarf besteht. Zwölf Ärzte haben sich dazu bereiterklärt, die Arbeit des Zentrums zu unterstützen.

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm gibt es in Bitburg eine Sichtungsstelle für Corona-Verdachtsfälle. Diese befindet sich in der früheren Commissary auf dem ehemaligen Housinggelände in der Bitburger Wankelstraße. Geöffnet ist die Sichtungsstelle bis auf weiteres jeden Mittwoch 13 bis 19 Uhr und jeden Sonntag, immer von 10 bis 18 Uhr.

Die Besucher werden gebeten, ihre Anfahrt über die B51, Abfahrt "Flugplatz" vorzunehmen, um Verkehrsbehinderungen zu vermeiden. Der Weg zur Sichtungsstelle ist ausgeschildert und sollte bitte nicht über die Abfahrt "Saarstraße" erfolgen. Es werden Krankenversicherungskarte und Personalausweis benötigt.

Zur Reduzierung von Wartezeiten arbeitet die Sichtungsstelle mit Terminvorgaben. Die Termine für Kontaktpersonen werden durch die Kontaktermittler des Gesundheitsamts eingebucht. Menschen, die über die Corona-Warn-App einen Anspruch auf Testung haben oder eine Testung zur Aufnahme in einer Einrichtung benötigen, müssen sich beim Gesundheitsamt anmelden. Es wird unbedingt um Einhaltung der vereinbarten Termine gebeten. Personen, die ohne Termin die Sichtungsstelle besuchen oder keinen Testungsanspruch haben, werden an der Sichtungsstelle abgewiesen.

Alle Betroffenen müssen sich zur Terminvereinbarung an das Gesundheitsamt unter Telefon 06561/15-3333 wenden - jeweils von Montag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Viele Informationen zur aktuellen Situation werden im „Corona-Portal“ unter www.bitburg-pruem.de veröffentlicht.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Bernkastel-Wittlich hat für Bürger unter der Rufnummer 06571/ 14-1033 eine Hotline eingerichtet, bei der sie Informationen zum Coronavirus und Anweisungen, wie sie bei einem Corona-Verdacht vorgehen sollen, erhalten.

In der Röntgenstraße in Wittlich im Gebäude der ehemaligen Diskothek Colosseum hat die Kreisverwaltung  gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz eine Teststation für Corona eingerichtet. Die Teststation ist  montags von 10 bis 14  Uhr und von dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr geöffnet ist.

Wer den Verdacht hat, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben und Symptome aufweist oder eine Warnung durch die Corona-WarnApp erhalten hat, soll sich zunächst telefonisch mit seinem Hausarzt in Verbindung setzen. Dieser stellt eine Überweisung für die Teststation in Wittlich aus und sendet diese per Fax unmittelbar dorthin. Der Patient kann dann nach Wittlich fahren, wo ein Abstrich für die Laboruntersuchung gemacht wird.

Beim Besuch der Teststation ist unbedingt die Krankenkassenkarte mitzubringen.

Auch ohne Überweisung ist ein Test möglich. In diesem Fall muss der Test jedoch von der zu testenden Person selbst gezahlt werden. Die Testgebühr beträgt 70 Euro. Die Gebühr ist vor dem Test im Gesundheitsamt zu zahlen. Eine Zahlung an der Teststation ist nicht möglich. Interessenten müssen sich vorher mit dem Gesundheitsamt unter Telefon 06571/14-2434 oder 14-2451 in Verbindung setzen. Dort wird das Prozedere erklärt.

Die Corona-Ambulanz in Thalfang in der Festhalle, Petersberger Weg, ist montags und freitags von 10 bis 12 Uhr, dienstags von 10.30 bis 15 Uhr, mittwochs von 13 bis 15 Uhr und donnerstags von 14 bis 15 Uhr geöffnet. Eine Terminvereinbarung unbedingt notwendig und über den Hausarzt möglich.

Im Landkreis Vulkaneifel gibt es sowohl in Daun als auch in Hillesheim eine Corona-Ambulanz. Die Anlaufstelle in Daun befindet sich im „Ehemaligen Steakhaus“ in der Abt-Richard-Straße 2. Termine können unter der Telefonnummer 0151/70188139 oder per Mail corona-ambulanz-daun@gmx.de vereinbart werden. Die Ambulanz in Hillesheim befindet sich in der Markthalle. Dort ist eine vorherige telefonische Kontaktaufnahme zum Hausarzt erforderlich. Die Behandlung erfolgt in beiden Ambulanzen ausschließlich nach Terminvergabe. Die Versichertenkarte ist mitzubringen.

Neben den beiden Corona-Ambulanzen in Daun und Hillesheim bieten auch weitere niedergelassene Ärzte im Landkreis Vulkaneifel eine Behandlung und Versorgung von Patienten mit typischen Covid-19 Symptomen in ihren eigenen Praxen beziehungsweise in eigens eingerichteten Niederlassungen an. Die Praxis von Dr. med. Raimund Kaiser befindet sich in der Straße „Im Browelt 15“ in Kelberg. Die Sprechstunde ist täglich von Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr. Termine können ausschließlich telefonisch unter Telefon 02692/1081 vereinbart werden. Des Weiteren bietet die Praxis von Dr. med. Petra Neis-Kessel in der Augustinerstraße 8 in Hillesheim Corona-Sprechstunden an. Die Sprechstunde findet individuell je nach Patientenaufkommen statt. Termine werden ausschließlich telefonisch unter der 06593/203 entgegengenommen.

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet,  diese ist montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8-12 Uhr unter 030/346 465 100 erreichbar. Die Landesregierung RLP hat ebenfalls für Bürger eine Hotline zum Corona-Virus eingerichtet, die Fragen beantwortet (0800/5758-100). Die Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr.