Deckel drauf, Klappe zu

44 Punkte und noch immer nicht in Sicherheit: Das ist die Situation des Fußball-Oberligisten SV Eintracht Trier 05 II drei Spieltage vor Schluss und der Partie gegen die SG Betzdorf (Sonntag, 16 Uhr, Moselstadion).

Trier. Fußball-Oberligist Eintracht Trier II ist vor dem Heimspiel gegen Betzdorf am Sonntag trotz 44 Punkten noch nicht gerettet. Noch nicht, denn: Wenn die Eintracht ab 16 Uhr spielt, sind alle anderen Partien des Spieltags bereits beendet - und die Trierer könnten den Klassenerhalt in der Tasche haben. Denn die Vereine auf den hinteren Plätzen müssen siegen, um im Rennen um den Klassenerhalt zu bleiben. "Ich mache mir zwar keine Sorgen mehr, dass es uns noch erwischt", sagt Trainer Frank Thieltges, "aber allmählich wäre ich froh, wenn wir einen Deckel auf das Thema machen könnten."
Gegen Betzdorf verfolgen die 05er gleich mehrere Ziele. An erster Stelle steht die Sicherheit, die Liga gehalten zu haben. An zweiter Stelle das Bestreben, die glänzende Rückrundenbilanz (27 Punkte, Platz vier) weiter aufzupolieren. Und dann möchte man dem Tabellendritten, der im Kalenderjahr 2011 auf Augenhöhe mit Trier liegt, nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel noch einmal ein Bein stellen. "Der Sieg in Betzdorf war für uns wohl in der ersten Saisonhälfte der Wendepunkt", blickt Thieltges zurück, "danach lief es immer besser." Bis zum Saisonende wollen die Trierer, unabhängig von der Tabellenkonstellation, "auf jeden Fall noch ein paar Punkte holen" (Thieltges). Am Sonntag wird der Kader wohl mit einigen Akteuren der ersten Mannschaft aufgefüllt.
Die Eintracht-Youngster sind auch auf Zuwachs angewiesen, denn die Personaldecke ist mit zunehmender Saisondauer immer dünner geworden. "Problematisch ist", so Thieltges, "dass die meisten Spieler an langwierigen Verletzungen an Bändern oder Muskeln laborieren."
Die Stärken der Betzdorfer liegen eindeutig im Defensivbereich, mit den Baldus-Zwillingen, Alexander Rosin, Sascha Mockenhaupt und Marco Vorschneider verfügen die Siegerländer aber auch über Offensivkräfte, die sich in der Oberliga einen guten Namen gemacht haben. wir

Mehr von Volksfreund