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Frauen-Handball
Aufholjagd nicht belohnt: Trierer Miezen verlieren knapp gegen Herrenberg

FOTO: MJC
Trier. Aus dem „Muss-Sieg“ gegen eine nicht überzeugende Mannschaft der SG Herrenberg ist nichts geworden: Die Trierer Miezen unterlagen am Samstagabend trotz einer dramatischen Aufholjagd in der zweiten Halbzeit den „KuTis“ mit 23:24 (8:10). Von Stefan Strohm
Stefan Strohm

Damit bleibt das Team von Trainerin Elena Vereschako Tabellenschlusslicht der 2. Frauen-Handball-Bundesliga. Stark spielte Triers Torhüterin Aleksandra Baranowska, die die Miezen mit zehn Paraden in der ersten Halbzeit im Spiel hielt. Dafür fehlte einmal mehr im Angriff die Entschlossenheit und Durchschlagskraft: Insbesondere Vesna Tolic, aber auch Gabriella Szabo und Linsey Houben scheiterten immer wieder an Monika Lide im Herrenberger Tor.

Zudem mussten die Miezen auf die erkrankte Dovile Ilciukaite verzichten, dafür standen mit Hannah Braun und Viviane Steil zwei Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft im Kader. Trainerin Vereschako reagierte und brachte in der zweiten Halbzeit zunächst Steil und dann auch die erst 18-jährige Braun zum Einsatz. Sie animierten die Miezen, die zwischenzeitlich mit 9:14 (38.) zurücklagen, zu einer furiosen Aufholjagd: Drei Minuten vor dem Ende traf Maja Zrnec zum 23:23!

Doch am Ende jubelten die Gäste durch den siebten Treffer ihrer Toptorschützin Lea Neubrander zum 24:23-Erfolg. Gabriella Szabo hatte vier Sekunden vor dem Ende den Ausgleich in der Hand, warf aber über das Tor.

DJK/MJC Trier: Eckelt, Baranowska – Petrovska (0), Sattler (0), Houben (7/davon drei Siebenmeter), Czanik (4), Tolic (0), Szabo (3), Zrnec (4), Simon-Varga (3), Braun (1), Steil (1)

Beste Werferinnen Herrenberg: Neubrander (7/1), Foth (7/5)

Zuschauer: 220

Schiedsrichter: Christian Hannes/David Hannes