25 Schafe sterben bei Brand in Kludenbach im Hunsrück

Feuer : 25 Schafe sterben bei Stallbrand im Hunsrück

Bei einem Vollbrand im Hunsrück sind auf einem Bauernhof 25 Schafe verendet und diverse landwirtschaftliche Maschinen zerstört worden.

Ein heller Feuerschein und laute Geräusche schreckten den einzigen Landwirt im beschaulichen Kludenbach an der B 421 bei Kirchberg im Hunsrück in der Nacht zum Freitag, 16. August, auf.

Im Gespräch erzählt er, dass er aus dem Obergeschoss des direkt angrenzenden Wohnhauses sah, wie die Stallungen in Vollbrand standen. Sofort setzte er den Notruf ab. Laut Polizei Koblenz ging die Meldung gegen 1.15 Uhr ein.

Sogleich rückte Feuerwehr in einem Großaufgebot an und begann mit den Löscharbeiten auf der Hauptstraße von Kludenbach. Zwei Drehleiter kamen zum Einsatz, um ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnhäuser zu verhindern. Mit einem enormen Wassereinsatz und Kühlungsmaßnahmen, konnte dies auch verhindert werden.

Doch schnell stand fest, dass in der Flammenhölle 25 Schafe waren, die wohl nicht überleben würden. Auch zwei Traktoren und zahlreiche weitere landwirtschaftliche Maschinen fielen den Flammen zum Opfer. Gelagertes Heu und Stroh boten immer weiter Angriffsfläche für das Feuer. Das erst vor kurzem geerntete Getreide sei komplett zerstört worden. Die Stallung des Gebäudes sind laut Polizei bis auf die Grundmauern niedergebrannt.

Am Freitagmorgen ist das Ausmaß des Brandes zu erkennen: Das Feuer hat den gesamten landwirtschaftlichen Teil bis auf die Grundmauern zerstört. Die Schafe sind verendet.

Mit einem Bagger und Traktoren mit Frontlader wird das Heu und Stroh nach und nach auf eine große Wiese geschleppt und gelöscht. Diese Maßnahme zieht sich über mehrere Stunden hin und ist notwendig, um alle Glutnester ablöschen zu können. Dennoch steigt auch am Freitagmorgen um 10 Uhr noch leichter Rauch auf.

Um 11 Uhr kann der Löscheinsatz beendet werden. Eine Brandwache wird den ganzen Tag vor Ort bleiben. Versorgt wurden die Feuerwehrkräfte in der Nacht durch das DRK und die Malteser vor Ort.

Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ermittelt nun die Kriminalpolizei. Ersten Einschätzungen zufolge entstand ein Schaden zwischen 150.000 und 200.000 Euro.

Im Einsatz befanden sich zeitweise über 120 Kräfte der Feuerwehr der VG Kirchberg und VG Simmern sowie DRK und Malteser.