Leserbrief : Eine graue Steinwüste

Umgestaltung Petersplatz Bitburg

Was ist nur aus dem ehemals sehr schönen Petersplatz geworden? Eine graue Steinwüste. Wo sind die wunderschönen Blumenbeete, die das ganze Jahr eine Augenweide waren? Wo die Weiden für Bienen und Hummeln? Alles grau zugepflastert. Und dann noch der Ausspruch „Ein Platz zum Verweilen“.

Wer will denn auf einer solchen Scheußlichkeit „verweilen“? Höchstens vielleicht ein Volltrunkener. Die Bauern werden dazu angehalten, einen Streifen an ihren Ackerrändern frei zu halten, für Wildblumen, Schmetterlings- und Bienenweiden. Und was macht Bitburg? Alles grau zupflastern. Und das in Zeiten des Klimawandels. Kein Mensch mit Verstand kann dieses Monster von einem Platz schön finden. Die Meinungen aller Leute, mit denen ich bis jetzt gesprochen habe: Alles Schöne ist kaputtgemacht. Furchtbar, scheußlich, entsetzlich, grauenvoll. Stellt noch einen schwarzlackierten Zigarettenautomaten auf, der würde noch ins Bild passen. Man kann den Platz nur noch mit geschlossenen Augen passieren. Erst den Spittel versaut, jetzt den Petersplatz verhundst. Die scheußlichen Lampen in der Fußgängerzone sind vielen Leuten ein Dorn im Auge. Mir auch. Bitburg, die graue Stadt, wer soll sich hier wohlfühlen, wer zum Shoppen kommen?

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