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In Preist ist viel im Gange

TV-Reihe : Preist will für Familien und die Jugend attraktiv bleiben

Preist ist unser nächster Zwischenstopp bei unserer „Über die Dörfer“-Reihe

Im 750 Einwohnerort in der Fidei, deren Wahlspruch „Iwa Preist geht neist“ lautet, ist einiges im Gange. Zum einen ist die Gemeinde dabei, ein Neubaugebiet mit etwa 18 Baustellen „Bei der Kirch“, am Ende der Schulstraße, auf den Weg zu bringen.

Zu Verzögerungen kam es bei der Planung, weil man das Gelände auf historische Funde untersucht hatte. Gefunden wurde nichts, deshalb geht Ortsbürgermeister Dr. Edgar Haubrich davon aus, dass man zügig weiterkommt.„Wir haben Interessenten an Baustellen oder Häusern im Ort, aber es gibt auch welche, die gerne in ein Neubaugebiet wollen und wir möchten allen etwas anbieten können,“ so der Ortschef überzeugt.

In die ehemalige Lehrerwohnung der Grundschule Preist will die Gemeinde investieren und renovieren. Hier könnten Räume für die Vereine oder auch für die Jugend entstehen. Es gibt im Ort einige Vereine, unter anderem einen Sport-, einen Musik-, einen Angel- und einen Schützenverein. Eine Jugendgruppe gibt es ebenfalls. Dr. Edgar Haubrich erklärt: „Es gibt auch einige Jugendliche, die nicht in der Jugendgruppe organisiert sind und für sie sollte es auch eine Möglichkeit geben, sich zu treffen.“

Ein weiteres Projekt ist der Donatusplatz. „Den müssen wir auf Vordermann bringen. In den 1980er Jahren hat man ihn mit Sandsteinverbundmauerwerk gestaltet. Da ist einiges weggeplatzt, da wollen wir ran und der Platz soll praktischer werden, mehr zum Treffpunkt und multifunktional, teilweise könnte er auch als Parkplatz dienen, wenn keine Veranstaltungen sind“.  Mit der Firma Wesgreen hat die Gemeinde einen städtebaulichen Vertrag über eine etwa zwei Hektar große Photovoltaikanlage abgeschlossen. „Dort ist Hanglage und Ödland. Für den Ackerbau ist es nicht geeignet und Energie wird gebraucht“, so der Ortsbürgermeister.