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MUSIK: Musik mal multikulti

MUSIK : Musik mal multikulti

Das erste Gitarren- und Mandolinenfestival findet am Wochenende in Echternach statt.

(utz) Klein geht anders: Mit 20 Ensembles, 22 Konzerten und 300 Musikern aus neun Ländern will die Stadt Echternach am Samstag und Sonntag die Herzen der Besucher erobern. Und zwar mit  ganz speziellen Instrumenten: mit Gitarren und Mandolinen. In der ganzen Stadt finden an verschiedenen Orten (Trifolion, Denzelt, Kirche St. Peter und Paul, Rokoko-Pavillon an der Sauer) Konzerte statt. Und das bei freiem Eintritt.

Wie das möglich ist? Durch Sponsoring und die Zusammenarbeit der Stadt Echternach, des Trifolions, der Tourist-Office, des Service National de la Jeunesse und des Kulturministeriums. Und dadurch, dass Jeannot Clement  vom luxemburgischen Ensemble Divertimento, das ebenfalls mit von der Partie ist, das Mandolinen- und Gitarrenfestival ehrenamtlich organisiert. Entstanden, so Clement, sei die Idee, als vor zwei Jahren junge Mandolinisten das Abschlusskonzert eines Seminares in Echternach gaben. Da der Verband, der das Seminar organisiert hatte, dieses nicht wiederholen wird,  gab es die Idee, trotzdem wieder Mandolinen- und Gitarrenmusik in die Stadt zu holen. Und zwar in ganz großem Stil und in ganz vielen Facetten.  Das Repertoire reiche von Klassik bis Moderne, sagt Clement. Und viele junge Musiker seien dabei. Und, was Clement besonders begeistert: „Das Festival ist multikulti.“ Bleibt noch zu erwähnen, dass an den zwei Festivaltagen in Echternach Braderie ist  mit offenen Geschäften, Marktständen und Aktionen.