Polizei Bitburg sucht weiter nach dem Reh-Mörder

Polizei geht Hinweisen nach : Eifeler Reh-Mörder ist noch immer nicht gefasst

Etliche Hinweise zu den rätselhaften Reh-Funden im Bitburger Land sind inzwischen bei der Polizei Bitburg eingegangen. „Wir haben Anrufe und E-Mails aus ganz Deutschland erhalten“, sagt Dienststellenleiter Christian Hamm auf TV-Anfrage.

Nur: Der entscheidende Tipp zur Ergreifung des Täters war offenbar bisher nicht dabei.

Ende Juli wurde bei Sülm ein übel zugerichteter Rehkadaver gefunden. Ein Jäger hatte den Körper mit einem Ast im Waidloch und abgeschnittenen Ohren auf einem Feldweg entdeckt. Kurz darauf wurden zwei weitere tote Tiere bei Idenheim und Welschbillig geborgen. Beiden Rehen hatte jemand die Augäpfel entfernt.

Ein weiteres Wild mit abgeschnittenen Läufen wurde in einem Müllsack bei Dahnen (Verbandsgemeinde Arzfeld) geborgen. Dort glauben die Ermittler aber wegen der Entfernung und dem völlig anderen Tatmuster nicht an einen Zusammenhang (der TV berichtete). Polizei und Jäger sind sich vielmehr einig: „Hier war ein Wilderer am Werk.“

„Es gab also keine weiteren vergleichbaren Fälle“, sagt Polizeichef Hamm: „Wir bleiben trotzdem mit Nachdruck an der Sache dran.“

Die Polizei Bitburg bittet um weitere Hinweise unter Telefon 06561/96850.

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