Maria ist die Mittlerin

Klausen. Bereits zum zehnten Mal fand die Frauenwallfahrt des ehemaligen Dekanates Klausen, jetzt Dekanat Wittlich, statt. Durch die Veränderung und Vergrößerung des ehemaligen Dekanates Klausen wurden auch die Frauen des Dekanates Wittlich angesprochen.

Die Wallfahrtskirche Klausen war voll besetzt. Sehr zur Freude des Organisationsteams, das damit seine Bemühungen honoriert sah. Anfang Juli hatten sich die Mitglieder unter Leitung der Gemeindereferentin der Seelsorgeeinheit Arenrath-Bruch-Heidweiler, Beate von Wiecki-Wiertz, getroffen. Hier wurde auch das Thema ausgesucht: "Maria - unsere Fürsprecherin bei Gott". Das Wetter spielte mit. Bei angenehmen Temperaturen versammelten sich die Wallfahrerinnen zunächst in den Filialkirchen Krames und Pohlbach zu einer kurzen Statio. Anschließend pilgerten sie zu Fuß oder mit dem Bus zur Wallfahrtskirche Klausen. Pfarrer Erich Fuchs aus Salmtal zelebrierte mit seinem Hetzerather Mitbruder Patrick Ringhausen und Pater Rudi Lennertz (Uganda) den feierlichen Gottesdienst. In ihrer Predigt ging Beate von Wiecki-Wiertz auf die Bedeutung der Gottesmutter für die Menschen ein: "Maria ist die Mittlerin. Ohne Maria wäre Jesus nicht geboren und wir würden heute noch auf Erlösung warten. Maria setzt sich für die anderen ein und wird in ihrem Handeln zum Vorbild. Auch hat Maria die Menschen gelehrt, niemals aufzugeben." Musikalisch wurde der Gottesdienst mitgestaltet von einer Klausener Schola unter Leitung von Kirchenmusiker Reiner Arend. Die Wallfahrerinnen sangen die schönen Marienlieder kräftig mit. Wie es zu einer richtigen Wallfahrt gehört, wurde nicht nur für das seelische, sondern auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Frauen kehrten bei den Klausener Gastwirten ein und ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken. Monika Hartmann, Pastoralreferentin des Dekanats Wittlich, hofft, dass sich im nächsten Jahr noch mehr Frauen aus dem Bereich Witttlich der Wallfahrt anschließen.

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