Vorbild für Trier? Einblicke ins jüdische Leben Kölns

Geschichte : Vorbild für Trier? Einblicke ins jüdische Leben Kölns

Die  Gesellschaft für nützliche Forschungen veranstaltet am Donnerstag, 8. November, um 19 Uhr im Rheinischen Landesmuseum Trier (Weimarer Allee 1) einen Vortrag von Katja Kliemann und Michael Wiehen (beide Köln) mit dem Thema „Das mittelalterliche jüdische Viertel in Köln.  Funde und Befunde aus den Ausgrabungen am Rathausplatz“.

Ausgrabungen am historischen Rathaus in Köln haben in dem vergangenen Jahrzehnt zu derart beachtlichen Ergebnissen geführt, dass jetzt dort eine Archäologische Zone mit einem Jüdischen Museum eingerichtet wird. Judentum in Köln, für die römische Zeit bereits belegt, wird jetzt mit den ältesten mitteleuropäischen Resten eindrucksvoll sichtbar: Synagoge aus dem frühen 11. Jahrhundert, Mikwe und jüdische Gemeindeeinrichtungen inmitten romanischer und gotischer Bürgerhäuser.

Die Referentin berichtet aus ihrer Ausgrabungstätigkeit, die auch für den denkmalpflegerischen Umgang mit dem Trierer Judenviertel als inspirierend betrachtet werden darf. Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei.

Weitere Informationen zur 1801
gegründeten Gesellschaft für
nützliche Forschungen und ihrem
Vortragsprogramm gibt es online unter www.gfnf-trier.de

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