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"Klassiker auf dem Vulkan“ lockt immer mehr Besucher an.

Kultur : Musikalische Sommerabende am Maar

Was früher „Klassik auf dem Vulkan“ hieß, ist buchstäblich zum Klassiker geworden. Das Dauner Musikfestival lockt immer mehr Besucher auch von auswärts an.

Ein volles (Gottes-)Haus bescherte schon der diesjährige Auftakt von „Klassiker auf dem Vulkan“ den Veranstaltern. Das Duo Balance, bestehend aus Christine Maringer-Tries und Hans-Peter Tries, lieferte in der Kirche auf dem Burgberg den perfekten Auftakt zu „Klassiker auf dem Vulkan“. „Es war superschön, wir hatten 180 Besucher“, sagt Michaela Schenk von Tourist-Info und GesundLand.

Aller Voraussicht wird das Wetter auch bei den weiteren Open-Air-Highlights am Gemündener Maar mitspielen, schließlich sind für den Siebenschläfertag rekordreife Sonne und Wärme angesagt. „Die ‚Höhner‘ sind fast ausverkauft, lediglich bei der Spanischen Nacht und bei Night Fever mit Hits von den Bee Gees gibt es noch ein paar mehr Karten für Liegewiesenplätze.“ Interessierte Musikfans sollten sich also beeilen, um sich Plätze zu reservieren.

Das sollten sie nicht nur wegen der Musik und der einzigartigen Kulisse des Maarkessels tun. Michaela Schenk beobachtet, dass das Konzept unter dem neuen Titel „Klassiker auf dem Vulkan“ noch besser ankommt als zuvor unter dem Namen „Klassik auf dem Vulkan“. Denn deutlicher wird, dass es hier um gute Unterhaltung geht und bei aller Qualität weniger um Musik der ernsten Sparte, die vielleicht einigen als „abgehoben“ oder anstrengend beim Zuhören vorkommen könnte. Ganz bewusst werden Publikumsmagneten angeboten, effektvoll in Szene gesetzt. „Immer mehr Karten werden an Besucher von außerhalb verkauft, das Festival wirkt touristisch.“ Der Anteil von Gästen, die eigens deswegen anreisen und auch übernachten, steigt kontinuierlich.

Dabei spiele das Internet eine immer größere Rolle. Denn wichtige Kanäle, um auf das Festival aufmerksam zu machen, sind die verschiedenen sozialen Medien. Sie entwickeln eine theoretisch unbegrenzte Reichweite und machen die Öffentlichkeitsarbeit für „Klassiker auf dem Vulkan“ unabhängig von Kulturjournalisten, die aus anderen Regionen zur Berichterstattung anreisen.