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Schüler der BBS Gerolstein erfolgreich bei Jugend forscht

 Bereits zum zweiten Mal in Folge überzeugte Josua Schmitz die Jugend-forscht-Jury. Foto: Thomas Andris
Bereits zum zweiten Mal in Folge überzeugte Josua Schmitz die Jugend-forscht-Jury. Foto: Thomas Andris FOTO: TV / Thomas Andris
Gerolstein/Bitburg/Trier. „Erfolg auf ganzer Linie“ – so bilanzieren Jessica Mittler-Heck und Sven Heinen als begleitende Lehrkräfte die Erfolge, die ihre Schüler in diesem Jahr bei Jugend forscht einfuhren. Gleich zwei Schüler des beruflichen Gymnasiums überzeugten mit ihren Projekten. red

In Bitburg trat Niko Nahrings in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften mit seiner „Astro-Aqua-Aufbereitung“ an. Ziele der Anlage war es, möglichst autonom Wasser in Trinkqualität zu verwerten und zu recyceln. Dafür entschied er sich für den Aufbau einer solarbetriebenen Destille. Seine Arbeit wurde mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.

Bereits zum zweiten Mal in Folge überzeugte Josua Schmitz die Jury – in diesem Jahr mit seinem Projekt im Bereich Technik „Fahrverbot und Atemnot: Eine innovative Lösung für das Abgasproblem“. Er qualifizierte sich als Sieger des Regionalwettbewerbs für den Landesentscheid Rheinland-Pfalz bei der BASF in Ludwigshafen.

Auch dort überzeugte der Tüftler. Er präsentierte er erneut sein Projekt an insgesamt drei Wettbewerbstagen der interessierten Öffentlichkeit und einer Fachjury. Seine Arbeit wurde mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Er musste sich lediglich der Entwicklung eines autonom navigierenden Segelboots geschlagen geben. Darüber hinaus erhielt Josua Schmitz den Sonderpreis Umwelttechnik des Umweltbundesamtes in Berlin für seine herausragende Arbeit.

Als Würdigung für ihr herausragendes Engagement wurde die Berufsbildende Schule Vulkaneifel Gerolstein mit dem von der CTS Gruppen- und Studienreisen gestifteten Jugend forscht-Schulpreis für Neueinsteiger ausgezeichnet.

Diese Ehrung erhalten Schulen, die hervorragende Leistungen unter Beweis stellen können und vorzugsweise zum ersten, maximal aber das dritte Mal erfolgreich am Nachwuchswettbewerb teilnehmen. Wettbewerbsleiter und Jury bewerten dabei neben der Anzahl vor allem die Qualität der eingereichten Forschungsprojekte. Beurteilt werden zudem auch die besondere Förderkultur von Schulen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt. Der Preis soll als Anreiz  wirken, das kreative, forschende Lernen noch stärker im Unterricht  einzusetzen.

BBS-Schulleiter Günter Karst sagte: „Die Schulgemeinschaft der Berufsbildenden Schule Vulkaneifel Gerolstein gratuliert den beiden Jungforschern zu ihren Erfolgen und wünscht ihnen, dass ihr Entdeckergeist weiterhin wach bleibt.“

 Beim Regionalentscheid von Jugend forscht belegte Niko Nahrings in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften den zweiten Platz.
Beim Regionalentscheid von Jugend forscht belegte Niko Nahrings in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften den zweiten Platz. FOTO: TV / Sven Heinen