Protest abgelehnt: Würzburger Niederlage gültig

Protest abgelehnt: Würzburger Niederlage gültig

Der Einspruch der s.Oliver Würzburg Baskets gegen die Wertung der 78:80-Niederlage bei den Fraport Skyliners Frankfurt ist endgültig gescheitert.

Das Schiedsgericht der Liga unter dem Vorsitz von Wolfgang Schreier hat die Entscheidung des Spielleiters Dirk Horstmann vom 17. Oktober bestätigt, wie die Basketball-Bundesliga mitteilte.

Die Würzburger hatten beklagt, dass die Schiedsrichter in der Partie zu Beginn des dritten Viertels einen Dreipunktwurf von Frankfurts Nationalspieler Johannes Herber werteten, obwohl sie nach Meinung des Liga-Neulings die Begegnung zuvor unterbrochen hatten. „Es war ein klarer Pfiff zu hören“, sagte damals Würzburgs Trainer John Patrick. Der Baskets-Coach protestierte nach der Entscheidung vehement und kassierte dafür ein Technisches Foul, das die Skyliners zu vier weiteren Punkten nutzten. Aus einem 44:50-Rückstand machten die Hausherren so eine 51:50-Führung.

Als Begründung für das abschließende Urteil nannte Schreier, dass der Berufungsführer keinen Protestgrund geltend gemacht habe, der den Ausgang des Spiels wesentlich beeinflusst habe. Ein spielentscheidender Regelverstoß liege erst dann vor, wenn er sich gegen Ende eines Spiels ereigne.