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Frohe Kunde aus Frankfurt: Eintracht Trier erhält endgültig Lizenz

 Max Bachl-Staudinger. TV-Foto: Archiv/A. Feichtner
Max Bachl-Staudinger. TV-Foto: Archiv/A. Feichtner
Trier. Nach Angaben von SVE-Geschäftsstellenleiter Dirk Jacobs hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) signalisiert, Eintracht Trier die Regionalliga-Lizenz endgültig zu erteilen. Gesprächsbedarf gibt es derweil noch wegen der Freigabe für Alban Meha.

Trier. Fristgerecht hatte Eintracht Trier am Dienstag die im Regionalliga-Lizenzierungsverfahren noch fehlenden Unterlagen beim DFB in Frankfurt/Main nachgereicht. Gestern kam bereits grünes Licht. Der SVE hat in technisch-organisatorischer sowie in wirtschaftlicher Hinsicht alle Hürden für die kommende Saison genommen.
Der Club musste zur Deckung des geplanten Etats (mindestens 750 000 Euro für die Regionalliga-Mannschaft) noch Einnahmen im niedrigen sechsstelligen Euro-Bereich nachweisen (der TV berichtete). Offiziell soll die Lizenzerteilung vom DFB in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden. Unterdessen wird weiter am Kader für die neue Spielzeit gebastelt. Ihre Verträge um jeweils ein Jahr verlängert haben Co-Trainer Rudi Thömmes und Torwart-Trainer Sascha Purket. Eintracht-Vorstandsmitglied Ernst Wilhelmi hofft, sich in Kürze auch mit Defensiv-Allrounder Jeremy Karikari auf ein neues Arbeitspapier verständigen zu können: "Ich gehe davon aus, dass wir eine Einigung erzielen." Auch Max Bachl-Staudinger hat nach Angaben von Wilhelmi ein Angebot für einen neuen Vertrag vorliegen. Der 20-Jährige war in der abgelaufenen Saison wegen geringer Einsatzzeiten nicht gerade glücklich. Nun ist ein Bleiben bei der Eintracht womöglich in Reichweite. Sein Berater Ber thold Nickel sagte zum TV: "Max ist in guten Gesprächen mit der Eintracht. Ich kann mir eine zeitnahe Entscheidung vorstellen."
Im Falle von Alban Meha muss in den nächsten Tagen eine Einigung her. Wie berichtet, wechselt der 25-Jährige von Trier zum Zweitligisten SC Paderborn. Trainingsauftakt beim SCP ist bereits am Samstag, 4. Juni. Meha steht aber bei der Eintracht noch bis 30. Juni unter Vertrag. Der SVE ist nach Auskunft von Geschäftsstellenleiter Dirk Jacobs deshalb nicht gewillt, komplett das Juni-Gehalt zu übernehmen. Der Verein pocht auf eine zumindest teilweise Übernahme der Zahlungen seitens des SC Paderborn. Weniger Gesprächsbedarf dürfte es bei der Freigabe für Josef Cinar (wechselt zu Drittligist Wacker Burghausen) geben. Trainingsauftakt bei den Oberbayern ist am 16. Juni. bl