Erhitzte Gemüter

Wittlich/Morbach. (L.S.). Umstrittene Schiedsrichterentscheidungen haben bei den Duellen der regionalen Vertreter in den Rheinlandligen für Unmut gesorgt. Obwohl die Spiele unterschiedlich endeten, beeinflussten die Unparteiischen die Partien nach Ansicht der Trainer nicht unwesentlich.

Bei Steiningens 1:2-Auswärtsniederlage beim Aufsteiger JSG Wittlich, die Trainer Kurt Römer als verdient bewertet hat, haderte er mit dem zweiten Wittlicher Tor, das "aus abseitsverdächtiger Position erzielt wurde. Ein Wittlicher Spieler stand im passiven Abseits. Dieser hat aktiv in eine Spielsituation eingegriffen, nachdem er unseren Torwart irritiert und ihm die Sicht genommen hat. Für meine Begriffe eine klare Abseitsstellung." Römer schätzt die Leistung seines Teams dennoch positiv ein. Es hielt bis zur 89. Minute das Unentschieden, musste in den letzten zehn Minuten allerdings das Siegtor der Säubrenner hinnehmen.

Für die Bitburger B-Junioren war der Auswärtstripp nach Morbach von Erfolg gekrönt. Das 1:0 war nach Ansicht von FC-Trainer Harald Keilen "hochverdient, weil wir noch vier Hundertprozentige hatten und der Gegner nicht eine Großchance besaß". Keilen bezeichnete die Leistung des Schiedsrichters als "unverschämt und arrogant. Der Schiri, mit dem wir in der Vergangenheit schon öfter Probleme hatten, erkannte zwei angebliche Abseitstore nicht an, ließ einen Elfmeter wiederholen und gab einem Spieler völlig zu Unrecht die Rote Karte."

Insgesamt war Keilen mit der Leistung seines Teams zufrieden. Gegen Trier II in einer Woche werden die Bierstädter einem Mitfavoriten auf den Titel gegenüberstehen.