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Letztes Miezen-Häuflein verkauft sich wacker

Letztes Miezen-Häuflein verkauft sich wacker

Erwartungsgemäß mit der sechsten Niederlage im sechsten Bundesligaspiel endete die Partie der Trierer Miezen am Samstagabend bei den Spreefüxxen Berlin. Am Ende stand ein knappes 18:22 zu Buche, nachdem die MJC zur Pause noch ein 9:9 gehalten hatte.

Beim Aufsteiger aus der Hauptstadt verkauften sich die Miezen wacker, die auf Megane Vallet, Marta Pilmaier, Celine Michielsen und Esther Mohr verzichten mussten. Wie schon bei der Niederlage gegen Oldenburg am vergangen Samstag war Katrin Schneider die überragende Triererin mit neun Treffern und damit der Hälfte der Trierer Tore, darunter sieben Strafwürfen.

In der ersten Hälfte (9:9) war die MJC bei dem mit drei Nationalspielerinnen gespickten Team aus Berlin absolut ebenbürtig, dann merkte man Trier die fehlenden Alternativen an - innerhalb einer Viertelstunde zog Berlin auf 17:13 davon, und diesem Rückstand lief die MJC bis zum Ende hinterher. Selbst eine Auszeit von Trainerin Cristina Cabeza in Minute 46 änderte nichts. Trotz einer respektablen Defensivleistung unterlagen die Miezen am Ende mit 18:22 - und bleiben damit Tabellenletzter der Bundesliga.

Bei Berlin war Nationalspielerin Christine Beier beste Torschützin mit sieben Treffern, Ex-Mieze Laura Steinbach blieb ohne Tor. Glück für Trier: Die Abstiegskonkurrenten Celle (15:28 gegen Metzingen) und Göppingen (26:27 gegen Leverkusen) blieben auch ohne Punkt.

Statistik: Spreefüxxe Berlin - DJK/MJC Trier 22:18 (9:9)

DJK/MJC Trier: Flöck, Kockler - Sattler (0), Backhed (0), Schneider (9/7), Houben (1), Czanik (3), Kordel (0), Derbach (2), Struijs (1), Garcia-Almendaris (2)
Beste Torschützinnen Spreefüxxe Berlin: Beier (7), Augsburg (4)