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Frauen-Handball
Trierer Miezen vor Duell in Herrenberg: Endlich in normalen Rhythmus kommen

Trier. 2. Frauen-Handball-Bundesliga: Trierer Miezen absolvieren ihr letztes Spiel des Jahres am Samstag (30. Dezember) in Herrenberg.

Mal langsam in den Rhythmus kommen, einen ganz normalen Spielbetrieb haben – dieser Wunsch wird für die Trierer Miezen so langsam wahr. Seit dem 28. Oktober (Niederlage gegen Ketsch) hatte der Frauen-Handball-Zweitligist ganze drei Spiele, blieb mit 5:1 Punkten sogar ungeschlagen. Aber wegen Frauen-WM und dem Ausfall der Partie gegen Berlin (Buspanne auf der Fahrt nach Trier) kamen die Miezen nicht so richtig in die Gänge. Nun aber geht es los, Woche für Woche steht nun ein Spiel an – den Auftakt macht die letzte Partie des Jahres am heutigen Samstag (Anwurf: 18 Uhr) bei der SG H2Ku Herrenberg. Herrenberg, da war doch was?

Ja, am 8. Oktober standen sich beide Teams schon im Pokal gegenüber - und die Partie (24:19) für die MJC) wurde überschattet von zwei schweren Verletzungen: Miezen-Torfrau Melanie Eckelt handelte sich ebenso wie Sulamith Klein (Herrenberg) eine Wirbelverletzung ein. Wegen des Notarzteinsatzes nach Kleins Verletzung war die Partie über eine halbe Stunde unterbrochen. Heute sind beide wieder wohlauf, beide Kontrahenten haben ein ausgeglichenes Punktekonto. Weil die Schwaben drei Spiel mehr absolviert haben als die Miezen, stehen bei ihnen 12:12 Punkte, bei Trier erst 9:9. Mit einem Sieg könnte Trier gleich mehrere Plätze in der Tabelle gutmachen. „Auch wenn wir das Pokalspiel am Ende recht deutlich gewonnen hatten, wird das eine ganz enge Kiste, speziell wegen der Heimstärke von Herrenberg“, sagt Miezen-Trainer Andy Palm.

Seine Mannschaft sollte eigentlich am 27. Dezember ins Training einsteigen, weil aber alle Trainingshallen belegt waren, ging es mit einer Doppelschicht am Donnerstag in die Vorbereitung. „Alle Spielerinnen haben die Weihnachtstage unverletzt und ohne Probleme überstanden“, sagt Palm, der grundsätzlich auf seine Bestbesetzung zählen kann. In puncto der Langzeitverletzten Joline Müller und Ramona Constaninescu gibt es langsam Licht am Ende des Tunnels: Müller steht sieben Monate nach ihrem Kreuzbandriss wieder im Mannschaftstraining - allerdings nur bei Übungen ohne Körperkontakt zu ihren Mitspielerinnen. „Es sieht gut aus, aber von 100 Prozent ist sie noch weit weg“, sagt Palm über die Saarländerin, die sich im letzten Spiel der vergangenen Saison verletzt hatte. Wann sie wieder aufläuft, steht noch nicht fest. Wann die Partie gegen Berlin nachgeholt wird, ist ebenfalls noch offen.

DJK/MJC Trier (Kader):

Eckelt, Minami - Sattler, Zrnec, Tolic, Szabo, Petrovska, Czanik, Smits, Simon-Varga, Houben, Welter