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Wenn der Krebs Kindern die Eltern nimmt

Wenn der Krebs Kindern die Eltern nimmt

Gerade für Kinder haben Volksfreund-Leser bislang schon oft ein großes Herz bewiesen und fleißig gespendet. Auf Unterstützung hofft nun auch die Beratungsstelle Papillon, die sich um Kinder krebskranker Eltern kümmert.

Trier. Wenn Eltern an Krebs erkranken, dann sind auch die Kinder unmittelbar davon betroffen. Um deren Ängste, Fragen und Sorgen kümmert sich die Beratungsstelle Papillon in Trier (siehe Hintergrund). In manchen Fällen ist allerdings auch abzusehen, dass Mama oder Papa den Kampf gegen die Krankheit verlieren werden. Für genau diese Situationen - die Zeit des Abschiednehmens und die Zeit der Trauer - möchte Papillon nun zwei neue Gruppen anbieten: je eine für Kinder und für Jugendliche. Die Mädchen und Jungen sollen dabei sowohl Gelegenheit zum Austausch untereinander als auch zum Gespräch mit einer Psychologin bekommen und beim gemeinsamen Malen, Basteln und Erzählen lernen, mit ihrer Trauer umzugehen.
Zur Finanzierung der beiden Gruppen werden vorerst 1950 Euro benötigt. Spenden sind unter der Projektnummer 21240 möglich.
Die Ferien machen sich bei der Aktion "Meine Hilfe zählt" weiterhin am geringen Spendenaufkommen bemerkbar. Dabei müssen es gar nicht immer die großen Beträge sein, mit denen sich Gutes tun lässt: Die Damen von Maria\'s Kaffeestübchen in Trier zum Beispiel haben in ihrem Laden eine Spendenkasse aufgestellt und unterstützen damit regelmäßig den Kinderschutzbund.
Die vielen kleinen Cent-Beträge der Gäste, die ihr Wechselgeld spenden, haben sich mittlerweile wieder auf 60 Euro summiert, die nun einer Wochenendfreizeit für Mädchen im Landal-Ferienpark Hochwald (Projektnummer 18356) zugutekommen.
Auch die größte Einzelspende in dieser Woche ging an ein Projekt des Kinderschutzbunds: 200 Euro für einen Theaterworkshop (Projektnummer 20443), der das Selbstwert- und Gemeinschaftsgefühl der Teilnehmer stärken soll.
volksfreund.de/meinehilfeExtra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt", Konto 220012, Sparkasse Trier (BLZ 58550130), IBAN: DE47585501300000220012 oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103), IBAN: DE67585601030000191919 Im Verwendungszweck bitte stets die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben, damit die Spende dem gewünschten Zweck zufließen kann. Spenden ohne Projektangabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu einer Summe von 200 Euro wird der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung anerkannt. Ist eine separate Quittung erwünscht, bitte Adresse angeben. Hat ein Projekt bereits vor Buchung der Spende das Spendenziel erreicht, kommt der Betrag anderen "Meine-Hilfe-zählt"-Projekten zugute. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der Trierische Volksfreund trägt die kompletten Transferkosten.Extra

Die Beratungsstelle Papillon wird finanziert vom Verein Von Betroffenen für Betroffene ( www.annas-verein.de ) - gegründet von Anna Becker aus Burgen, die 2003 im Alter von 17 Jahren an Krebs starb. Heute leitet Annas Vater Hermann Becker den Verein, der Projekte für krebskranke Kinder oder Kinder krebskranker Eltern finanziert. Kontakt zu den beiden Papillon-Psychologinnen Anne Klormann und Xenia Englberger erhalten Ratsuchende unter folgender Adresse: Beratungsstelle Papillon, Krahnenstraße 37, 54290 Trier, Telefon: 0651/9663033, E-Mail: kontakt@papillon-trier.de daj Weitere Informationen zur Beratungsstelle gibt es auch im Internet unter der Adresse www.papillon-trier.de