Die Not macht keine Ferien

Wer seinen wohlverdienten Urlaub genießt, der schaltet ab von allen Sorgen des Alltags. Das ist verständlich - und auch gut so. Bemerkbar macht sich das allerdings im rückläufigen Spendenaufkommen für "Meine Hilfe zählt".

Trier. Beim Blick auf die nebenstehende Grafik fällt auf: Sie hat sich im Vergleich zur Vorwoche nicht verändert. Es ist Ferienzeit, und da fließen die Spenden nur spärlich. Gerade einmal gut 800 Euro sind in den vergangenen sieben Tagen auf dem Konto eingegangen. Bedarf gibt es jedoch genug: 57 Projekte warten derzeit noch auf ihre Finanzierung. Zum Beispiel die Ferienfreizeit des Jugendwerks der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Eifelkreis für sozial benachteiligte Kinder (Projektnummer 19833) - klarer Spitzenreiter in dieser Woche: Mehr als 500 Euro entfielen allein auf dieses Projekt, und damit steht fest: "Vier fahren auf jeden Fall schon mal mit und können die Koffer packen", schreibt der AWO-Kreisvorsitzende Thomas Treptau, der die Kinder auf der Fahrt nach Berlin begleitet, auf www.volksfreund.de/meinehilfe
Es könnten aber auch noch sechs Plätze mehr sein. Spenden sind also weiterhin willkommen.
Das gilt auch für das Projekt der Stiftung "Menschen in Not", die armen Kindern in der Westukraine mit einem gefüllten Ranzen den Start ins Schulleben erleichtern möchte (Projektnummer 20868). Mit fast 250 Euro war dies das zweiterfolgreichste Projekt der Woche. Und weil hier schon mit kleinen Beträgen viel getan werden kann, können sich wieder zehn Mädchen oder Jungen auf den Schulbeginn freuen.
In Afrika geht der Kampf der Don-Bosco-Mission gegen das Ebola-Fieber in Sierra Leone weiter(Projektnummer 20844; der TV berichtete). Salesianerbruder Lothar Wagner stellt angesichts der Aufforderung des Auswärtigen Amts, dass alle Deutschen das westafrikanische Land verlassen sollten, klar: Er bleibt bei den Menschen. Und er stockt mit seinem Team das Hilfsprogramm nochmals auf. "Don Bosco Fambul nimmt ab sofort Kinder auf, deren Eltern an der Ebola-Epidemie verstorben sind", eklärt er in seinem Blog.
volksfreund.de/meinehilfeExtra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt", Konto 220012, Sparkasse Trier (BLZ 58550130), IBAN: DE47585501300000220012 oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103), IBAN: DE67585601030000191919. Im Verwendungszweck bitte immer die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben. Spenden ohne Projektangabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu 200 Euro wird der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung anerkannt. Ist eine separate Quittung erwünscht, bitte Adresse angeben. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der Trierische Volksfreund trägt die kompletten Transferkosten. red