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Hexennacht: Angriff auf Bitburger Polizei

Kriminalität : Hexennacht: Angriff auf Bitburger Polizei

In der Hexennacht wurde gegen 1 Uhr von einem maskierten Täter ein pyrotechnischer Brandsatz in den abgeschirmten Schleusenbereich der Polizeiinspektion Bitburg geworfen. Er detonierte und entfaltete eine starken, rot gefärbten Rauch.

Kurze Zeit später stieß die Polizei auf zwei tatverdächtige Personen in der Trierer Straße. Eine 19-jährige Frau und ein 18-jähriger Mann hatten Sprühschablonen für Graffiti sowie mehrere Farbsprühdosen dabei. Die Schablonen weisen Bezüge zur sogenannten „Antifa“ auf. Im Stadtgebiet wurde auch in der Nacht ein frisches und mit den Schablonen angefertigtes Graffito entdeckt.

Die beiden Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Es wurde potenzielles Beweismaterial, insbesondere für den Angriff auf die Polizeidienststelle, sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die beiden Beschuldigten aus dem Eifelkreis, wurden nach Abschluss der Maßnahmen entlassen.

Die Polizeiinspektion Bitburg war infolge der massiven Rauchentwicklung stark verqualmt und musste von der Feuerwehr Bitburg durchgelüftet werden. Messungen des Gefahrstoffzugs des Eifelkreises ergaben keine gesundheitsbeeinträchtigenden Werte. Es entstand Sachschaden im vierstelligen Bereich. Verletzt wurde niemand.

Zeugen des Angriffs sowie der Sachbeschädigungen durch Graffiti sollten sich bei der Polizei in Bitburg, Telefon 06561/9685-0, melden