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Polizei Trier zieht positive Bilanz aus dem Eintracht-Spiel gegen Stuttgarter Kickers​

Blaulicht : Polizei Trier zieht positive Bilanz aus dem Eintracht-Spiel gegen Stuttgarter Kickers

Anlässlich des gestrigen Aufstiegsspiels in die Regionalliga Südwest zwischen dem SV Eintracht Trier 05 und dem SV Stuttgarter Kickers war die Trierer Polizei mit starken Kräften im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. Dabei ging es der Polizei hauptsächlich darum, beide Fanlager zu trennen. Wie das Konzept aufging.

Aufgrund der hohen Bedeutung des Spiels für beide Mannschaften wurde die Begegnung als Hoch-Risiko-Spiel eingestuft, teilt die Polizei mit. Bereits in der Nacht zum Spieltag kam es am Mannschaftsbus der Stuttgarter Kickers zu einer Sachbeschädigung durch Graffiti. Die Trierer Polizei zeigte daher schon am Vorabend eine verstärkte Präsenz an neuralgischen Punkten.

Am Spieltag reiste die Stuttgarter Fanszene sowohl mit gecharterten Reisebussen, als auch individuell mit privaten Autos an.

Am Nachmittag versammelten sich Anhänger der Trierer Eintracht im Bereich der Porta Nigra. In einem Fanmarsch zogen rund 600 Personen durch die Paulinstraße in Richtung Moselstadion. Dabei wurde vereinzelt Pyrotechnik gezündet.

Insgesamt verlief die Vorspielphase grundsätzlich friedlich und es war kein weiteres polizeiliches Einschreiten erforderlich. So kamen insgesamt 8.300 Zuschauer zum entscheidenden Aufstiegsspiel ins ausverkaufte Moselstadion - davon etwa 1.000 Anhänger der Kickers aus Stuttgart.

Zu Spielbeginn wurde aus dem Bereich des Gästeblocks weitere Pyrotechnik abgebrannt. Ansonsten kam es während des Spiels zu keinen weiteren nennenswerten Ereignissen. Wegen des genannten Abbrennens von Pyrotechnik sowie vereinzelter Sachbeschädigungs- und Körperverletzungsdelikte wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Insgesamt verhielten sich die Fans beider Mannschaften angesichts der hohen Bedeutung des heutigen Spiels grundsätzlich friedlich und sorgten durch ihre lautstarke Unterstützung während des gesamten Spiels für eine großartige Atmosphäre im Stadion.

So lief es nach dem Schlusspfiff im Moselstadion ab

Nachdem Fans der Trierer Eintracht nach Schlusspfiff voller Emotionen auf den Platz stürmten, wurde eine Vermischung der Fanlager durch die Präsenz starker Kräfte der Polizei im Innenraum effektiv unterbunden.

Die Anhänger der Stuttgarter Kickers wurden unter Polizeibegleitung zu ihren Bussen und schließlich ohne Zwischenfälle bis zur Stadtgrenze begleitet. Für eine sichere An- und Abreise der Heim- und Gästefans kam es im Bereich der Zurmaiener Straße sowie der Zeughausstraße zu Verkehrssperrungen.

"Der heutige Abend stellt einen großen Erfolg für die Trierer Eintracht, deren Fans, unsere Stadt und deren Bürgerinnen und Bürger dar. Zum Aufstieg in die Regionalliga Südwest möchten wir der Eintracht herzlichst gratulieren. Ein besonderes Dankeschön gilt neben unseren städtischen Netzwerkpartnern und den Verantwortlichen beider Vereine ganz besonders den beiden Fanlagern. Fußball und Fankultur standen heute zu jeder Zeit im Mittelpunkt eines friedlichen Fußballfestes", bilanziert der polizeiliche Einsatzleiter, Polizeidirektor Christian Hamm.