1. Blaulicht

Unfall auf der A1 bei Flussbach - Ein Mensch gestorben

Blaulicht : Tödlicher Unfall auf der A1 bei Flußbach - Autobahn mehrere Stunden gesperrt (Update mit Fotos)

Ein mit fünf Personen besetztes Auto ist am Sonntagmittag bei Flußbach (Kreis Bernkastel-Wittlich) schwer verunglückt. Einer der Insassen starb am Unfallort, vier weitere Menschen wurden schwer verletzt. Die Autobahn war fünf Stunden lang gesperrt.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich beim Toten um einen 37-jährigen Mann, er sei noch vor Ort an seinen Kopfverletzungen gestorben. Der 34-jährige Fahrer aus dem Kreis Trier-Saarburg und die drei weiteren Insassen erlitten schwere Verletzungen. Während der Fahrer und zwei der zwischen 31 und 34 Jahre alten Mitinsassen in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden, flog ein Rettungshubschrauber den ebenfalls schwer verletzten Beifahrer ins Bundeswehrzentralkrankenhaus nach Koblenz.

Die Gruppe war gegen 11.37 Uhr auf der Autobahn in Richtung Trier unterwegs. Nach der Anschlussstelle Hasborn geriet der Fahrer vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf der noch feuchten Fahrbahn ins Schleudern, wie die Polizei mitteilt. Das Fahrzeug überschlug sich und stieß nach dem Überschlag gegen die Mittelschutzplanke, wo es total beschädigt zum Stehen kam.

Während der Verkehrsunfallaufnahme war die Autobahn in Fahrtrichtung Trier voll gesperrt. Auf der Gegenspur, in Richtung Koblenz, musste eine Spur gesperrt werden. Fahrzeuge, die nach der Anschlussstelle Hasborn vor der Unfallstelle im Stau standen, wurden rückwärts über die Anschlussstelle abgeleitet. Aufgrund des starken Verkehrsaufkommens dauerte dies allerdings sehr lange, wie die Polizei ausführt. Die Vollsperrung wurde nach fünfeinhalb Stunden aufgehoben, die Höhe des Sachschadens wird auf etwa 5000 Euro geschätzt.

Im Einsatz waren unter anderem Notärzte aus Daun und Wittlich, der leitende Notarzt des Kreises Bernkastel-Wittlich, sechs Rettungswagen aus Manderscheid, Traben-Trarbach, Bernkastel und Wittlich, der ADAC-Rettungshubschrauber sowie der Rettungshubschrauber LAR Luxemburg und die freiwilligen Feuerwehren aus Wittlich, Laufeld und Wallscheid

Die Polizeiautobahnstation Schweich bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich zu melden. Telefonnummer 06502-91650 oder per Mail unter pastschweich@polizei.rlp.de