STRASSENBAU

Zum Artikel "81 Millionen Euro teurer [... ]" (TV vom 29. August):

Bezüglich des Beitrags zum Hochmoselübergang möchte ich anmerken, dass die vergangenen Sommer entgegen der Behauptung von Edeltrud Bayer, Chefin des Landesbetriebs Mobilität (LBM), nicht zu nass waren. Im Jahr 2010 hat es im Sommer 176 Liter geregnet, das sind monatlich 58 Liter, 2011 waren es 184, also 61 im Monat, 2012 dann 216, monatlich also 72, 2013 dann 157, somit 52 Liter und 2014 266, somit 88 im Monat, gerechnet analog dem meteorologischen Sommer von Juni bis August. Diese Mengen sind leicht unterdurchschnittlich bis normal. In anderen Gegenden regnet es weit mehr. Es soll nicht immer leichtfertig die Schuld für alles und jedes aufs Wetter geschoben werden. Bei öffentlichen Bauprojekten werden die Kosten immer zu tief angesetzt, um die Öffentlichkeit nicht im Voraus aufzuscheuchen. Oder ist etwa die Elbphilharmonie in Hamburg oder der Flughafen in Berlin BER auch wegen des Wetters so exorbitant teurer geworden? Natürlich nicht. Der Volksfreund hätte ja auch sich zuerst einmal beim Wetteramt in Trier über die vergangenen Sommer informieren können, bevor er so was ungeprüft abdruckt! Thomas Waldorf, Wittlich