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Politik: Und wenn sie nicht gestorben sind ...

Politik : Und wenn sie nicht gestorben sind ...

Zur Berichterstattung über den Streit um die Erhöhung der Rundfunkgebühr schreibt Peter Jegen-Schmitz:

Wie konnte die CDU in Sachsen-Anhalt nur so töricht sein und die geplante Gebührenerhöhung erst mal blockieren? Qualitätsfernsehen kostet halt.

Die Moderatoren im deutschen Fernsehen informieren immer neutral, ausreichend und ohne belehrenden Unterton insbesondere bei den Themen Euro-Rettung, Klima, Migration, Energiewende, Parallelgesellschaften, Covid-19 und Kriminalität. Und hier gibt es immer einen konstruktiven, interessanten Diskurs. Bei der Auswahl der Gäste im Fernsehen werden alle politischen Gruppierungen gleichbehandelt und die Moderatoren besitzen nicht die Unhöflichkeit und fallen einzelnen Gästen andauernd ins Wort. Es gibt Länder, beispielsweise Nordkorea, in denen nur regierungsfreundlich berichtet wird, bei uns doch undenkbar! Hier schaut der öffentlich-rechtliche Rundfunk den politisch Verantwortlichen genau auf die Finger und deckt Missstände auf.

Wir möchten doch noch nicht so schlimme Verhältnisse wie in einigen autoritären Staaten haben, wo die größte Oppositionspartei überhaupt nicht mehr in Fernsehsendungen eingeladen wird. Bei uns findet auch keine politische Einflussnahme statt. Die politischen Magazine wie Monitor und Panorama berichten stets ausgewogen und die Beiträge sind hervorragend recherchiert.

Die Sendungen von Will, Illner, Maischberger und Lanz sind doch sicherlich für alle Zuschauer eine Bereicherung.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Peter Jegen-Schmitz, Schankweiler