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Drogenschmuggler muss für fünf Jahre ins Gefängnis

In Echternacherbrück gefasst, in Trier verurteilt : Drogenschmuggler muss für fünf Jahre ins Gefängnis

Das Landgericht Trier hat einen Drogenhändler zu fünf Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt. 15 800 Euro aus den illegalen Verkäufen werden eingezogen.

Die vierte große Strafkammer sah es als erwiesen an, dass der Mann zwischen 2017 und 2019 Betäubungsmittel aus den Niederlanden und Luxemburg nach Deutschland geschmuggelt zu haben. Und das im großen Stil: Insgesamt 1500 Ecstasy-Tabletten, sieben Kilogramm Amphetamin und 200 Gramm Kokain soll er in Trier und Umgebung verkauft haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte ihm sechs Taten vorgeworfen. Letztlich konnten aber nur vier nachgewiesen werden.

Gefasst hat die Polizei den Mann im August des vergangenen Jahres in Echternacherbrück. Und sitzt seitem in Untersuchungshaft.

Dass der Aufgriff an der Sauer stattfand, ist kein Zufall. Denn der Ort an der Grenze ist bekanntermaßen ein Schwerpunkt der Drogenkriminalität in der Region (der TV berichtete mehrfach). Mit verstärkten Kontrollen und Razzien versucht die Polizei seit Jahren, der Lage Herr zu werden. Und schafft es auch immer wieder, Dealer zu ermitteln und vor Gericht zu bringen.