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Neugestaltung des Platzes um die Bitburger Liebfrauenkirche

Stadtentwicklung : Neugestaltung des Platzes um die Bitburger Liebfrauenkirche – Jetzt ist der letzte Abschnitt dran

Mit etwas Verzögerung sollen noch im August die Arbeiten zur Neugestaltung des Platzes rund um die Bitburger Liebfrauenkirche starten.

Am Grünen See sind die Arbeiten soweit abgeschlossen, als nächstes geht es nun einige Stufen aufwärts auf der anderen Seite des Rathauses weiter. Zum Ende der Sommerferien soll dort die Umgestaltung des kompletten Bereichs rund um die Liebfrauenkirche starten. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt ist in fünf Bauabschnitte eingeteilt, und mit dem Bereich zwischen Liebfrauenkirche und Rathaus geht es los.

Baucontainer und Bauwagen stehen bereits dort, vor Ort gearbeitet wird aber noch nicht. Grund dafür sind zum einen die Betriebsferien des Bauunternehmens, vor allem aber das Unwetter Mitte Juli. Wie Ralf Mayeres, für das Projekt zuständiger Leiter des städtischen Bauhofs, erklärt, habe das Bauunternehmen seine Mitarbeiter unmittelbar nach dem Hochwasser von der Innenstadt nach Stahl abgezogen, um dort die gröbsten Schäden zu beseitigen. „Nach den Betriebsferien werden sie wohl noch zwei Wochen in Stahl im Einsatz sein“, sagt Mayeres, „und danach geht es dann hier hier bei der Kirche los.“

Von der Baumaßnahme betroffen sind neben dem unmittelbaren Umfeld der Kirche und den daran angrenzenden Parkplätzen auch nördliche Abschnitt der Fußgängerzone beziehungsweise Hauptstraße, sowie der Bereich um die Jupitersäule.

Das Projekt ist der siebte und damit letzte Abschnitt des seit einigen Jahren laufenden stufenweisen Ausbaus der Innenstadt. Gemeinsam mit dem bereits komplett neu gestalteten Petersplatz gehört das Areal rund um die Liebfrauenkirche zu den sogenannten Stadtplätzen, für die vor vier Jahren ein Gestaltungswettbewerb ausgelobt worden war. Gewonnen hatte dabei das Büro Stölzer Landschaftsarchitekten aus Freiburg, dem im vergangenen Jahr dann schließlich auch der Planungsauftrag erteilt wurde.

Insgesamt rund 4000 Quadratmeter umfasst die Fläche, von denen wiederum 675 Quadratmeter im Eigentum der Katholischen Kirchengemeinde sind.

In diesem Bereich, der ebenfalls von dem Freiburger Büro überplant wurde, laufen bereits seit einigen Monaten die archäologischen Grabungsarbeiten. Diese werden das komplette Bauvorhaben und auch den parallel dazu verlaufenden Ausbau der an die Hauptstraße im Norden angrenzenden Kölner Straße begleiten.

Annähernd 1,88 Millionen Euro soll die komplette Umgestaltung des Bereichs kosten. Davon werden knapp 380 000 Euro über Anliegerbeiträge abgedeckt, etwas über 100 000 Euro steuert die Kirche bei und weitere 709 000 Euro sind als Zuschüsse von Bund und Land eingeplant. Für die Stadt ergibt sich damit ein voraussichtlicher Eigenanteil von rund 686 000 Euro.