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Polizisten ziehen durch Wasserliesch und Oberbillig und beraten Bürger zu Einbruchschutz

Einbruchprävention : Polizei will es Dieben schwermachen

Einbruchsprävention an der Obermosel: Beamte sind in Oberbillig, Wasserliesch und Temmels von Haus zu Haus gezogen, um die Bewohner zu beraten.

Bewaffnet mit Broschüren, Postkarten und jede Menge Infos waren vergangene Woche Präventionsstreifen des Polizeipräsidiums Trier unterwegs. Über den Besuch der Polizei haben sich viele Bürger im Bereich der PI Saarburg gefreut. Die Beamten klärten in Wellen, Temmels, Oberbillig und Wasserliesch zum Thema Einbruchsschutz auf. Zeitgleich informierte die Polizei Luxemburg auf der anderen Moselseite ihre Bevölkerung.

In Gesprächen stellte sich laut den Ermittlern heraus, dass aktuell keine verdächtigen Beobachtungen gemacht wurden, die auf die Vorbereitung von Einbrüchen hinweisen. „Wir wissen jetzt noch einmal mehr, wie wichtig es ist, uns zu schützen“, sagte ein Bürger. In seiner Familie habe er gerade erst miterlebt, wie ungebetene Gäste ein Haus unsicher gemacht hätten. „Da hilft nur Aufklärung und der richtige Schutz“, sagt Präventionsexperte Michael Lui von der Polizei und berichtet von einem Fall, bei dem die Polizei durch eine Präventionsveranstaltung Schlimmeres verhindert habe. Insgesamt haben die Streifen Infomaterial zur Einbruchsschutzberatung an 428 Haushalte verteilt. Außerdem haben sie laut der Pressemitteilung Zettel an gekippte Fenster oder offene Garagentore geklebt, um die abwesenden Bürger auf ihre Sicherheitslücken aufmerksam zu machen.

Informationen gibt es beim Team der zentralen Einbruchsprävention der Polizei in Trier unter Telefon  0651/20157566 oder per E-Mail an beratungszentrum.trier@polizei.rlp.de