Bau-Innung tagt in Morbach

MORBACH. (red) Obermeister Harald Schmitz freute sich, die zahlreich erschienenen Kollegen zu der Innungsversammlung des Baugewerbes in Morbach begrüßen zu können. Er lobte die Entscheidung der Regierung, dass Verbraucher Handwerkerleistungen zukünftig von der Steuer absetzen können.

"Dieser Schritt in die richtige Richtung muss jetzt fortgesetzt werden", so Schmitz. "Bürger und Unternehmer brauchen einfache und praktikable Regelungen, die dem Wohle aller dienen". Positiv blickten die Bauhandwerker auf das Jahr 2006 zurück. Durch die noch 2005 zum Erhalt der Eigenheimzulage gestellten Bauanträge und wegen der anstehenden Mehrwertsteuererhöhung gingen alle von einem deutlichen Auftrags- und Arbeitsplus aus. Alfons Gläsener von der Agentur für Arbeit Trier stellte die Neuregelungen zum Arbeitslosengeld im Vergleich zur alten Regelung vor. Ein Ziel der politischen Arbeit der Innung müsse der Abbau von Regelungen sein, die Handwerker und damit den Arbeitsmarkt nur belasten. Edwin Mehrfeld von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft hatte einen kurzweiligen, aber ernsten Vortrag zum Thema "Gerüstsicherheit" vorbereitet. Damit machte er den Unternehmern auch deutlich, dass die halbjährilichen Sicherheitsunterweisungen der Mitarbeiter unverzichtbar seien. Im Anschluss an die gelungene Versammlung tauschten sich die Kollegen bei einem gemeinsamen Abendessen aus.

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