Pandemie : Corona: Elf Neuinfektionen in Trier und im Landkreis

Dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg sind am Montag elf weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet worden: vier aus dem Landkreis und sieben aus der Stadt Trier. An Montagen ist die gemeldete Zahl an Neuinfektionen üblicherweise niedriger als an anderen Wochentagen.

Die Zahl der aktuell Infizierten sinkt weiter auf nun 402 Menschen. Das sind 34 weniger als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 233 im Landkreis und 169 in der Stadt Trier. 22 Infizierte aus dem Landkreis und der Stadt Trier befinden sich in stationärer Behandlung.

Die Zahl der seit dem 11. März nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Menschen steigt somit auf 1642 (672 in der Stadt Trier und 970 im Landkreis Trier-Saarburg). Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nahezu unverändert in der Stadt Trier bei 111,2 und im Landkreis bei 114,5.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden:

VG Hermeskeil: 139, VG Konz: 196, VG Ruwer: 82, VG Saarburg-Kell: 253, VG Schweich: 163, VG Trier-Land: 137.

Unverändert sind aktuell 36 Einrichtungen von Corona-Infektionen betroffen, darunter unter anderem sieben Kitas, sieben Grundschulen, acht weiterführende Schulen (neu: Blandine-Merten-Realschule Trier), fünf Senioreneinrichtungen und die beiden Aufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende (AfA) in Trier und Hermeskeil.

Der Alterstdurchschnitt der Infizierten ist laut Gesundheitsamt erneut gestiegen: Im August waren die Neu-Infizierten im Durchschnitt 31,1 Jahre alt. Aktuell liegt dieser Wert bei 43,8 Jahren.

Die Umgebungsuntersuchungen und Kontaktermittlungen laufen auch am Wochenende und sind mit einem erheblichen Arbeitsaufwand für die Mitarbeiter des Gesundheits- sowie der Ordnungsämter von Stadt und Kreis verbunden.

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät dringend, die nun geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, regelmäßig einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, zu lüften und Kontakte auch im privaten Umfeld auf ein Minimum zu begrenzen.

Nochmals wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.