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„Meine Hilfe zählt“: Ein neuer Tisch für das Demenz­zentrum Trier e.V.

Spendenaktion : Die erste Hürde ist genommen

„Meine Hilfe zählt“: Demenz­zentrum Trier bittet um Spenden, damit der Gruppenraum flexibler genutzt werden kann.

Fast 1,6 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Demenz. Pro Jahr kommen 300 000 hinzu. Diese Zahlen sind auf der Internetseite des Bundesministeriums für Forschung zu finden. Fehlt zunehmend die Erinnerung, leiden Erkrankte und Angehörige.

Eine wichtige Anlaufstelle für betroffene Familien ist das Demenzzentrum in Trier. Es entstand vor 14 Jahren aus einem Pilotprojekt des Landes Rheinland-Pfalz und hat nach der Projektphase seine Arbeit als gemeinnütziger Verein aufgenommen. Was passiert im Demenz­zentrum? Die Mitarbeiterinnen dort beraten, halten Vorträge, fördern Betroffene und entlasten Angehörige.

 Rund 50 ehrenamtliche Helfer unterstützen die Arbeit des Demenzzentrums. Ohne sie wären viele der breit gefächerten Angebote des Vereins nicht möglich.
Rund 50 ehrenamtliche Helfer unterstützen die Arbeit des Demenzzentrums. Ohne sie wären viele der breit gefächerten Angebote des Vereins nicht möglich. Foto: Demenzzentrum Trier

Die meisten Veranstaltungen finden im Gruppenraum in der Engelstraße statt, am Sitz des Demenzzentrums. „Dort wird gemeinsam gesungen, gerätselt und über alte Zeiten erzählt, Mittag gegessen, getanzt“, nennt Uschi Wihr, Leiterin des Demenzzentrums, nur einige der vielen Angebote. Jedes Mal seien die Ansprüche an den Raum andere, von der Art der Veranstaltung und der Größe der Gruppe her. Um den Gruppenraum optimal zu nutzen, hat der Verein das „Meine Hilfe zählt“-­Pro­jekt „Neuer variabler Tisch für den Gruppenraum im Demenzzentrum Trier“ auf der Spendenplattform des Volksfreunds eingestellt. Angeschafft werden soll ein Tisch, der aus mehreren Teilen besteht, und der dann nach Bedarf flexibel genutzt werden kann.

„Meine Hilfe zählt“: Ein neuer Tisch für das Demenz­zentrum Trier e.V.

Dabei denken die Mitarbeiter des Demenzzentrums in erster Linie an die Zeiten nach der Corona-Pandemie. Aber auch in der aktuellen Situation komme variablen Tischen eine weitere Bedeutung zu, sagt Wihr. Das Einhalten der Abstandsregeln sei im Zentrum ein Muss. Mit passenden Tischen sei die Aufteilung dann optimal möglich.

Dass der Verein TV-Leserinnen und -Leser um Spenden bittet, ist auch der Pandemie geschuldet. Wihr sagt: „Die Schließung verschiedener Gruppenangebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen führt zu finanziellen Einbußen.“

Der erste kleine Schritt in Richtung Spendenziel ist bereits gemacht. Exakt 4208 Euro werden benötigt, damit der variable Tisch angeschafft werden kann, 300 Euro sind bereits eingegangen. Auf der Internetseite von „Meine Hilfe zählt“ (www.meine-hilfe-zaehlt.de) schreibt Uschi Wihr: „Vielen Dank. Die erste Hürde ist genommen.“ Damit das Demenz­zentrum den Spezialtisch anschaffen kann und sich der Raum für die wichtigen Angebote optimal nutzen lässt, können TV-Leserinnen und -Leser unter der Nummer 80857 spenden.