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Trierer Weihnachtsmarkt soll stattfinden: Zugang nur für Geimpfte

Keine Absage : Weihnachtsmärkte in Trier und Bernkastel sollen stattfinden - Aber: Klare Zugangsbeschränkungen

Der Trierer Weihnachtsmarkt soll in diesem Jahr stattfinden. Ebenso auch der Markt in Bernkastel-Kues. Allerdings wird es Zugangsbeschränkungen geben. So sehen die bisherigen Planungen aus.

Im vergangenen Jahr wurde der Trierer Weihnachtsmarkt kurzfristig abgesagt – obwohl die Veranstalter und die Stadt Trier bereits ein Konzept entwickelt hatten, wie der Markt, der jedes Jahr Tausende von Besuchern anlockt, trotz Corona-Einschränkungen stattfinden kann. Die Buden sollten verteilt über mehrere Standorte in der Stadt aufgestellt werden. Doch gegen Ende des Jahres wurden die Corona-Maßnahmen wieder verschärft, ab November waren Gastronomie-Betriebe und Freizeiteinrichtungen geschlossen, vor Weihnachten folgte dann der nächste Lockdown. Auch der Weihnachtsmarkt in Bernkastel-Kues wurde daraufhin abgesagt.

In diesem Jahr nun sollen beide Weihnachtsmärkte stattfinden. Die Planungen dafür liefen, teilte eine Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Trierer Weihnachtsmarkt, auf Anfrage von volksfreund.de mit. Allerdings soll es Zugangsbeschränkungen geben. „Aufgrund der behördlichen Vorgaben wird es sich um eine Veranstaltung gemäß der 2-G-Regeln handeln“, sagte die Sprecherin. Das bedeutet, dass die Besucher des Weihnachtsmarktes nachweisen müssen, dass sie gegen Corona geimpft sind oder vor maximal sechs Monaten infiziert waren und damit als genesen gelten. Auf dem Markt selbst werde es aber keine Abstands- und keine Maskenpflicht geben, so die Sprecherin.

Ähnlich soll es auch auf dem Bernkastel-Kueser Weihnachtsmarkt zugehen. „Der Markt wird stattfinden und zwar unter den dann geltenden Corona-Regeln“, sagt Frank Hoffmann, Vorsitzender des Werbekreises des Einzelhandels und Handwerks der Stadt Bernkastel-Kues. Der Werbekreis ist Veranstalter des Weihnachtsmarktes in der Bernkasteler Altstadt. Es werde Zugangsbeschränkungen geben und man werde gemäß der 2-G-Regel nur Geimpfte und Genesene auf den Markt lassen, Dadurch bräuchte man sich nicht an Masken- und Abstandspflicht halten und es entstünde damit eine Atmosphäre, wie man sie von früheren Weihnachtsmärkten kenne, sagt Hoffmann. Er appelliert an alle, die zu dem Markt kommen wollen: „Lasst Euch impfen. Die Impfung ist der einzige Weg zu mehr Freiheit.“

 Der Weihnachtsmarkt in Traben-Trarbach in den Weinkellern der Stadt wurde allerdings auch für dieses Jahr abgesagt. Begründung der Veranstalter: „Der Mosel-Wein-Nachts-Markt findet, im Gegensatz zu vielen anderen Weihnachtsmärkten in der Region, unterirdisch und somit in geschlossenen Bereichen und auf engstem Raum statt. Wie hoch die Ansteckungsgefahr hier trotz vorangeschrittener Impfquote ist, vermag keiner nur annähernd zu sagen. Dies ist dem Veranstalter, der Stadt und den Betreibern einfach zu riskant.“

Damit wird immer klarer, dass bei vielen Veranstaltungen in diesem Herbst und Winter auf die 2-G-Regel gesetzt wird und damit Ungeimpfte auch mit negativem Test keinen Zutritt erhalten werden. Die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval hat entschieden, die Sessionseröffnung und ihre Gala in der Trierer Europahalle unter der 2-G-Regel stattfinden zu lassen.