Erster Bauabschnitt hat begonnen

Erster Bauabschnitt hat begonnen

Nach vielen Jahren der Bemühungen seitens der Ortsgemeinde ist es jetzt endlich so weit: Die Fahrbahn der Kreisstraße 94 wird in der Ortsdurchfahrt der Gemeinde Höchstberg im Vollausbau von Grund auf erneuert und verändert.

Höchstberg. Lange hat sich die Ortsgemeinde Höchstberg um den Ausbau der Ortsdurchfahrt Höchstberg, der K 94 (Ulmener Straße, Weinstraße und Am Bahnhof bis Ortsausgang Richtung Kaperich), bemüht, da sie in einem sehr schlechten Zustand war.
Seit zwei Monaten wird das Projekt endlich in der Ulmener Straße der K 94 und der Kreuzung K 94/K 95 umgesetzt. "Zur Zeit arbeiten wir am ersten von drei Bauabschnitten. Anschließend wird das fertige Teilstück asphaltiert", erklärt Ralf Wawers vom Landesbetrieb Mobilität Gerolstein.
Danach werden die Nebenarbeiten wie Gehwege, Angleichungen an die Grundstücke rechts und links der Fahrbahn erledigt. Die K 94 wird auf einer Länge von 425 Metern im Vollausbau von Grund auf erneuert. Das heißt, die alte Straßendecke wird ausgeschachtet, anschließend eine neue Frostschutzschicht, eine bituminöse Asphalttragschicht und Asphaltbinderschicht und eine so genannte Splittmastixdeckschicht aufgebracht, wie Wawers darlegt.
Gleichzeitig wird vor der Ortslage eine Fahrbahnverschwenkung eingebaut, welche die Geschwindigkeit der einfahrenden Fahrzeuge verringern soll und die Einmündung zur K95 verkehrssicherer gestaltet. Die Verbandsgemeindewerke Kelberg und der Wasserversorgungs-Zweckverband Maifeld-Eifel werden die Bauphase zur Erneuerung des Mischwasserkanals und der Wasserleitung nutzen. Die Ortsgemeinde Höchstberg nutzt die Bauarbeiten zum Ausbau der Gehwege und Nebenflächen.
Noch bis Frühjahr 2017 wird die Erneuerung der Fahrbahn der K 94 in der Ortsdurchfahrt Höchstberg wohl andauern. Ortsbürgermeister Wilhelm Leichsenring sieht das Bauprojekt auf einem guten Weg, wundert sich nur über das Verhalten der Bürger und Autofahrer, die die Baustelle einfach ignorieren. "Viele Bürger und auch fremde Autofahrer halten sich überhaupt nicht an die Sperrung und fahren über Straßen, die sie gar nicht befahren dürfen", sagt er.
Ansonsten arrangierten sich die Bürger mit der Baustelle und investierten auch in ihre eigenen Grundstücke, indem sie alte Grundstücksmauern abrissen oder Einfahrten neu gestalteten.
Extra

Die Baukosten belaufen sich laut Landesbetrieb Mobilität Gerolstein auf 924.000 Euro. Auf die einzelnen Baulastträger entfallen: Kreis Vulkaneifel: 612 000 Euro, Ortsgemeinde Höchstberg 120 000 Euro, VG-Werke Kelberg 148 000 Euro und auf die Wasserversorgungs-Zweckverband (WVZ) Eifel-Maifeld 44 000 Euro. HG

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