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Kreis Vulkaneifel Katastrophenschutz Ausstattung

Neue Fahrzeuge : Kreis investiert rund 80 000 Euro in Katastrophenschutz

Ein weiterer Rettungstransportwagen und ein neuer Einsatzleitwagen stehen nun zur Verfügung.

Zur Erweiterung und Verbesserung der Ausrüstung im Brand- und Katastrophenschutz hat der Kreis rund 80 000 Euro in die Hand genommen.

So wurde in einem Gemeinschaftsprojekt unter Beteiligung des DRK-Kreisverbands, des DRK-Ortsverbandes Gerolstein und der Kreisverwaltung Vulkaneifel ein zusätzlicher Rettungstransportwagen (RTW) als Gebraucht-Fahrzeug gekauft und neu ausgestattet.

Das Fahrzeug wurde mit einem neuen EKG-Gerät, einer Ambulanzliege, dem aktuellsten Medizinbedarf und der neuesten Funkausstattung bestückt. Der Rettungstransportwagen wird ab sofort beim DRK-Ortsverein Gerolstein stationiert.

Damit steht nun neben Daun und Jünkerath auch in Gerolstein ein RTW des Katastrophenschutzes zur Unterstützung des Regelrettungsdienstes zur Verfügung. Der neu angeschaffte Einsatzleitwagen (ELW) soll als moderne und mobile Leitstelle der sogenannten „weißen Schiene“ die Koordination der taktischen Einsätze des Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis Vulkaneifel noch einfacher gestalten.

Der Einsatzleitwagen ist ähnlich wie einer der Feuerwehr aufgebaut. Hauptsächlich dient er für den Transport von Führungspersonal. An der Einsatzstelle übernimmt er die Koordination und Führung seiner eingesetzten Kräfte und sorgt für die Abwicklung des Funkverkehrs.

Der neue ELW ist ein Ford Transit mit Hochdach, den die Kreisverwaltung Vulkaneifel beschafft hat und der in Zusammenarbeit mit dem DRK-Ortsverein und von der Firma Mandel aus Dreis-Brück neu ausgebaut wurde. Er ersetzt einen 20 Jahre alten VW Bus. Das Fahrzeug wird beim DRK-Ortsverband Hillesheim stationiert.

Mario Friedrich (Bereichsleiter DRK-Orstverein Gerolstein, links), Rainer Leuer (Kreisverwaltung) und Harald Schmitz (Kreisfeuerwehrinspekteur, rechts). Foto: TV/Kreisverwaltung Vulkaneifel

Auch der geistliche Segen durfte bei der offiziellen Einweihung der Transportfahrzeuge nicht fehlen. Pfarrer Andreas Paul übernahm die Einsegnung der Katastrophenschutzfahrzeuge und der Räume der Technischen Einsatzleitung und wünschte, dass die Geräte gemäß ihrer Bestimmung dem Menschenwohl bestmöglich dienen werden.