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Anforderungen erfüllt: TBB erhält Bundesliga-Lizenz

Anforderungen erfüllt: TBB erhält Bundesliga-Lizenz

Das Zittern hat ein Ende: Die TBB Trier spielt auch in der kommenden Saison in der Basketball-Bundesliga. Die Fans können sich weiterhin auf Gegner wie Bamberg und Bonn freuen. Die BBL verlangt dennoch weiterhin regelmäßige Infos.

Es ist geschafft: Die Nachricht, auf die alle TBB-Fans in den letzten Wochen sehnlichst gewartet haben, veröffentlichte die Spitze der Basketball-Bundesliga gestern um genau 15.28 Uhr. Sie lautet: "Die TBB Trier wird auch in der Saison 2014/2015 am Spielbetrieb der Beko Basketball Bundesliga teilnehmen. Die Trierer sind den Anforderungen nachgekommen."

Was für eine Erleichterung für das Team von Coach Henrik Rödl. TBB-Vorstand Sascha Beitzel zeigt sich gegenüber dem TV gelöst: "Auch wenn ich nie einen Zweifel daran hatte, dass wir die Lizenz erhalten werden, ist es gut, dass die Sache nun erledigt ist."

Die von der BBL geforderte Kapitalerhöhung sei auf der außerordentlichen Aktionärsversammlung am Dienstagabend beschlossen worden "und muss nun nur noch durchgeführt werden", sagt Beitzel. Wie die TBB am Mittwochabend auf ihrer Internetseite bekanntgab, handelt es sich dabei um eine Kapitalerhöhung in Höhe von 200.000 Euro. Auf der Versammlung hätten sich Alt-Aktionäre zudem dazu bereiterklärt, weitere Aktien zu kaufen. "Zudem können wir eine zweistellige Zahl an Neu-Aktionären vermelden." Eine genaue Zahl kann Beitzel am Mittwochabend noch nicht nennen. Weiterhin sei man auf der Suche nach zusätzlichen Aktionären und einem Namens-Sponsor. Die Bemerkung der BBL in ihrer Pressemitteilung "Gleichwohl werden wir den Club weiter eng begleiten, zudem muss er uns in regelmäßigen Abständen einen Report vorlegen", beunruhigt TBB-Vorstand Beitzel nicht. "Dahinter steckt beispielsweise, dass wir der BBL in regelmäßigen Abständen betriebswirtschaftliche Auswertungen zukommen lassen werden - wir stehen in engem Kontakt zur Liga, das sehe ich nur positiv."

Zu einem möglichen Verbleib Andi Seiferths äußert sich Beitzel nicht. TBB-Coach Henrik Rödl hält sich bei diesem Thema ebenso bedeckt. Er sagt nur so viel: "Die Tendenz ist wohl so, dass er die TBB verlässt."

Der US-Aufbauspieler und bekennende Viez-Liebhaber (der TV berichtete) Trevon Hughes verlässt die TBB und schließt sich in der kommenden Saison Ligakonkurrent medi Bayreuth an. Hughes war im Sommer 2013 aus Lettland nach Trier gewechselt und gehörte in der abgelaufenen Saison zu den stärksten TBB-Akteuren. Im Schnitt erzielte er knapp 15 Punkte pro Spiel.