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Basketball: Trier kassiert dritte Niederlage in Folge

Basketball: Trier kassiert dritte Niederlage in Folge

Die Gladiators Trier haben am Samstagabend mit 63:70 (29:36) bei den Hamburg Towers verloren. 21 Punkte des starken Justin Raffington reichen nicht, um die dritte Pleite in Folge zu vermeiden.

Ohne die verletzten Simon Schmitz, Alex Engel und Kilian Dietz zeigt Trier von Beginn an eine engagierte Leistung in der Hansestadt. In der Verteidigung zwingen die Jungs von Trainer Marco van den Berg den Gegner mehrmals zu Fehlern und kommen so zu Ballgewinnen. In der Offensive ist es vor allen Dingen der zuletzt lange verletzte Center Justin Raffington, der für die Akzente sorgt. Zum Ende des ersten Viertels steht es 16:16.

Zwar setzen sich die Gastgeber bis zur Halbzeit auf sieben Punkte ab, doch Trier bleibt in Reichweite. Selbst durch einen 0:7-Lauf aus Trierer Sicht kurz nach dem Seitenwechsel lassen sich die Gladiators nicht abschütteln - angeführt von Dwayne Evan, Jack Eggleston und Justin Raffington kämpfen sich die Grün-Weißen zurück ins Spiel. Es ist besonders Raffington, den die Hamburger Center Stefan Schmidt und Michael Wenzl nicht stoppen können. Bis zum Ende erzielt Raffington 21 Punkte.

Der frühere Trierer Stefan Schmidt bleibt gegen seinen Ex-Club weitgehend blass. Er erzielt vier Punkte und sammelt acht Rebounds. Auch Hamburgs zweiter Akteur mit Trierer Vergangenheit, Tony Canty, drückt dem Spiel nicht seinen Stempel auf. Vielmehr tut dies das junge deutsche Talent Bazou Kone. Der Kumpel von NBA-Star Dennis Schröder ist mit seiner Schnelligkeit von der Trierer Defensive oft nicht zu stoppen - er erzielt 21 Punkte und sammelt vier Assists.

Zu Beginn des vierten Viertels schnuppert Trier am dritten Auswärtssieg der Saison (48:49). Doch, dass daraus am Ende nichts wird, liegt wesentlich an zwei Faktoren: Zum einen begeht das Team von Trainer Marco van den Berg deutlich zu viele Fouls - 29 sind es am Ende - und verliert dadurch Jack Eggleston und Dwayne Evans, die im letzten Viertel vom Feld fliegen. Zum anderen stehen zum Schluss wieder einmal 20 Ballverluste zu Buche, ein Manko, das bereits in der vergangenen Woche ein entscheidender Grund für die Heimniederlage gegen Kirchheim gewesen war.

Zwar ist Trier 58 Sekunden vor Schluss noch mal bis auf einen Punkt dran (63:64), danach allerdings gelingt den Gästen nichts mehr und Hamburg zieht davon. Am Ende fällt der Sieg für die Hausherren zu hoch aus (63:70). Für Trier wäre mehr drin gewesen.

Das nächste Spiel bestreiten die Gladiators am 2. Januar zu Hause gegen Paderborn.

Statistik
Punkte Trier: Raffington 21, Breiling 2, Smit 6, Eggleston 14, Spearman 10, Evans 9, Herrera 1, Dahlem 0, Breu 0, Weber 0 - Beste Werfer Hamburg: Kone 21, Williams 15, Kittmann 8 - Viertelstände: 16:16/29:36/48:49/63:70.
Ausführlicher Bericht folgt.