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Basketball: Vereine sollen bald über mögliche Wildcard abstimmen

Basketball: Vereine sollen bald über mögliche Wildcard abstimmen

Der Lizenzierungsausschuss der Basketball-Bundesliga hat gestern in Köln getagt. 17 Clubs haben eine Lizenz für die Erste Liga erhalten. Trier wurde sie wegen fehlender sportlicher Qualifikation und mangelnder wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit verweigert.

Köln. Alle 17 sportlich qualifizierten Clubs haben die Lizenz für die kommende Saison der Basketball-Bundesliga (BBL) erhalten. Das entschied der Lizenzierungsausschuss bei seiner Sitzung am Donnerstag in Köln. Phoenix Hagen muss allerdings eine Bedingung, den endgültigen Übergang in die neue Gesellschaftsform, erfüllen. Bei sieben Vereinen, darunter die Aufsteiger Gießen 46ers und die s.oliver Baskets aus Würzburg, ist die Erteilung der Lizenz an Auflagen gebunden.
Die Artland Dragons hatten ihren Antrag zurückgezogen. Ob es einen Nachrücker für die Quakenbrücker über ein Wildcard-Verfahren geben wird, sollen die Vereine "in nächster Zeit" entscheiden. Die BBL schreibt dazu in ihrer Pressemitteilung: "Präsidium und Geschäftsführung werden sich zeitnah zu diesem Thema austauschen und dann die Vereine um ihr Votum bitten."
Die Crailsheim Merlins erhielten eine Lizenz, besitzen aber als Absteiger aktuell nicht die notwendige sportliche Qualifikation. Im Gegensatz zur TBB Trier haben die Merlins am Donnerstag auch schon die Lizenz zur ProA erhalten. Ob Trier ebenfalls in der ProA antreten kann, soll sich in den kommenden Wochen entscheiden (siehe Extra).
Die BBL teilte zudem mit, dass die 18 Erstliga-Vereine in dieser Spielzeit einen Rekord-Umsatz von voraussichtlich 95 Millionen Euro erwirtschaftet haben. "Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis und bestätigt die vorzügliche Arbeit, die an den Standorten geleistet wird", sagte der Vorsitzende des Lizenzligaausschusses, Thomas Braumann. In der vorigen Saison hatte der Gesamtumsatz 90,8 Millionen Euro betragen. dpa/bec
Extra

Die 2. Basketball-Bundesliga hat gestern die Clubs bekanntgegeben, die eine Lizenz für die ProA erhalten. Die aus der Basketball-Bundesliga abgestiegene TBB Trier ist (noch) nicht dabei. So schreibt die Liga in ihrer Pressemitteilung: "Ebenfalls noch nicht entschieden werden konnte über den Lizenzantrag der TBB Trier. Dies wird zeitnah nachgeholt." Was das für Trier bedeutet? Sprecherin Nadine Vongehr wird auf TV-Anfrage zumindest ein wenig deutlicher: "Uns fehlen noch Informationen seitens des Vereins, um über eine Lizenzvergabe entscheiden zu können. Da müssen wir noch abwarten." Um welche Informationen es sich dabei handelt, will die Liga nicht sagen. Zumindest kann die Formulierung "zeitnah" etwas genauer definiert werden. Vongehr: "Bis Ende Mai sollte das entschieden sein." bec