Eine bessere Zukunft für Kinder

Eine bessere Zukunft für Kinder

Kinder sind von Krisen in aller Welt oft am stärksten betroffen. Zwei neue Projekte - in Sierra Leone und im Libanon - widmen sich daher jungen Menschen. Eine weitere gute Nachricht gibt es: vom kleinen Jamen aus Beit Jala.

Trier/Freetown/Zahlé/Beit Jala. Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist weitgehend aus den Nachrichten verschwunden. Ein gutes Zeichen, denn: "Die Infektionen in Sierra Leone gehen langsam zurück. Es besteht die Hoffnung, dass die Epidemie bis Mitte des Jahres besiegt werden kann", berichtet Salesianerbruder Lothar Wagner aus Freetown.
Die Folgen bleiben dennoch spürbar - etwa, wenn Kinder ihre Eltern durch die Krankheit verloren haben. Um sie - aber auch um viele andere Straßenkinder - kümmert sich das Team von Don Bosco Fambul. Bis zu 500 Mädchen und Jungen erhalten in einem neuen Zentrum ein Dach über dem Kopf, zu essen und medizinische Versorgung. Außerdem können sie kostenlos zur Schule gehen. Wer Lothar Wagner und sein Team unterstützen will, kann dies unter Projektnummer 25709 tun.
Ein zweites neues Projekt in dieser Woche richtet sich an Kinder, die vor dem Bürgerkrieg in Syrien in den benachbarten Libanon geflohen sind. In der Nähe eines Flüchtlingscamps bei Zahlé hat der von Exil-Syrern gegründete Verein FAOSE mit einfachen Mitteln ein Schulgebäude errichtet. "Nur mit gut ausgebildeten jungen Menschen wird es möglich sein, Syrien nach dem Ende des Bürgerkrieges wiederaufzubauen", erklärt Omar Abouhamdan, der seit mehr als zehn Jahren in Trier lebt. Spenden werden unter anderem für Tische, Bänke, Tafeln und Schulbücher benötigt, aber auch für dringende Reparaturarbeiten am Dach. Die Projektnummer lautet 25558.
Zum Schluss eine gute Nachricht aus dem Westjordanland: Mechthild Bach, die um Spenden für die Operation eines kleinen Jungen gebeten hatte, bedankt sich nochmals bei allen Spendern und hat dem TV einen Brief aus Beit Jala weitergeleitet. Burghard Schunkert von der Organisation Lifegate berichtet darin: "Jamen ist mittlerweile an einem Fuß und der Hüfte operiert. Der Junge kann nun stehen und bereits die ersten Schritte laufen."
volksfreund.de/meinehilfeExtra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt", Konto 220012, Sparkasse Trier (BLZ 58550130), IBAN: DE47 5855 0130 0000 2200 12 oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103), IBAN: DE67 5856 0103 0000 1919 19 Im Verwendungszweck bitte stets die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben. Spenden ohne Angabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Ist eine separate Quittung erwünscht, bitte Adresse angeben. Hat ein Projekt bereits vor Buchung der Spende das Spendenziel erreicht, kommt der Betrag anderen Projekten zugute. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. red