Mit der Nase im Wind über den Gau

Mit der Nase im Wind über den Gau

Das Trike-Team Temmels im Landkreis Trier-Saarburg und die Kyll-Triker haben sich zur zweiten Auflage der Regenbogenfahrt mit Behinderten mit der Luxemburger Gruppe Triker ohne Grenzen verstärkt.

Der Ortsbürgermeister und Besitzer eines solchen motorisierten Dreirades, Herbert Schneider, freut sich: "Es kamen 24 Trikes nach Temmels, um Menschen mit Behinderung eine Freude zu bereiten." Zweimal eine Stunde führte die Strecke über den Saargau nach Merzkirchen und wieder in großer Runde zurück.

Auf dem Dorfplatz wurde derweil gefeiert. "Die zwölf Organisatoren haben sich mit Leuten der Feuerwehr und des Sportvereins zusammengetan", erklärt Schneider, der richtig stolz ist, wieder Ministerpräsidentin Malu Dreyer als Schirmherrin gewonnen zu haben. Sie schickte erneut eine Videobotschaft, die vor dem Start auf einem großen Bildschirm gezeigt wurde.

Der Erlös aus dem Fest im letzten Jahr, rund 1800 Euro, floss in die Freizeitgestaltung der Menschen, die von der Lebenshilfe in Trier und Konz betreut werden, und wo sie auch in den Werkstätten arbeiten.
Der Vorstand der Lebenshilfe Trier, Wolfgang Enderle, weiß: "Große Ausflüge können sich unsere Leute nicht immer leisten." Er ist begeistert, dass so viele Menschen mithelfen, den Behinderten eine Freude zu bereiten.

Katja Haag von der Lebenshilfe Konz, die bei der Band Envivo am Nachmittag auch sang, bestätigt: "Das war für unsere Leute eine gigantische Erfahrung." doth

Wenn das Trike-Team und die Kyll-Triker im August Respekt-Preisträger werden sollen, rufen Sie an und stimmen Sie für diese Initiative unter der Rufnummer 0137/ 8080011-03 ab oder geben Sie Ihre Stimme online unter www.volksfreund.de/respekt ab.