Unwetter: Unwetter über Schweich

Unwetter : Unwetter über Schweich

Mehrere vollgelaufene Keller in Schweich und Föhren, Blitzeinschlag in einen Schornstein und ein Stromausfall in Föhren und Naurath/Eifel ließen 55 Feuerwehrleute nicht zur Ruhe kommen.

() Unwetterartige Regenfälle haben am Dienstagabend gegen 20.45 Uhr mehrere Keller in der Stadt Schweich und im benachbarten Föhren unter Wasser gesetzt. Die Feuerwehr pumpte diese in mehreren Stunden Arbeit nach und nach leer. Mancherorts gab es auch kleinere Schäden durch Hagel.

Bei einem Blitzeinschlag in ein Wohnhaus in der Brunnenstraße im Schweicher Stadtteil Issel wurde der Schornstein stark beschädigt. Die Feuerwehrleute deckten den beschädigten Dachbereich provisorisch ab. Kurzzeitig kam es zu einem Brandgeruch in dem betroffenen Haus, es gab jedoch kein offenes Feuer. Verletzt wurde niemand.

Im Verlauf des Abends, etwa gegen 21.30 Uhr, kam es dann auch noch zu einem längeren Stromausfall in Föhren und in Naurath/Eifel. Hier waren insgesamt 1098 Menschen betroffen. Kurz nach 23 Uhr war die Stromversorgung wiederhergestellt.

Im Bereich der VG Schweich waren 55 Rettungskräfte im Einsatz. Neben der Feuerwehreinsatz-Zentrale, der Wehrleitung und der Führungsunterstützung der Verbandsgemeinde Schweich waren Feuerwehrleute aus Schweich, Issel, Föhren und Naurath vor Ort.

Nach Auskunft von Innogy-Sprecher David Kryszons waren insgesamt etwa 3500 Einwohner vom Stromausfall betroffen. Neben Föhren und Naurath war auch in einem Teilbereich von Zemmer der Strom weg. Ohne Licht waren auch Bewohner im angrenzenden Bereich des Kreises Bernkastel-Wittlich. Laut Kryszons betraf es dort die Gemeinden Arenrath, Dierscheid, Dodenburg, Gladbach, Heidweiler, Niersbach und Heckenmünster.

Ursache für den Stromausfall waren beschädigte Freileitungen. An mehreren Stellen seien infolge des Unwetters Bäume umgestürzt, so der Innogy-Sprecher. Die Ausfälle habe man am Abend durch Umschaltungen im Netz kompensieren können. Erst am nächsten Morgen hätten Arbeiter die Freileitungen reparieren können. Dabei sei es in den betroffenen Gemeinden erneut zu Stromausfällen gekommen, allerdings nur kurzfristig.

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