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Zwei Orte ächzen unter zu viel Verkehr

Leserbrief : Der Artikel trifft es

Verkehr

Zum Artikel „Zwei Orte ächzen unter zu viel Verkehr“ (TV vom 27. Oktober) schreibt uns Jürgen Berg aus Hillesheim:

Ihr Artikel hat den augenblicklichen Status hinsichtlich des A-1-Lückenschlusses gut wiedergegeben. Der Zustand nicht nur in den beiden Orten Dreis-Brück und Niederehe, sondern auch in mehreren Nachbarorten (insbesondere Zilsdorf und Walsdorf) ist verkehrstechnisch unhaltbar.

Die kleinen Ortsdurchfahrten sind für das Verkehrsaufkommen nicht geeignet.

Kommt es dann noch zu Umleitungen, wie kürzlich durch den Neubau des Kreisverkehrs in Walsdorf (war das überhaupt notwenig?), dann trifft es schnell auch andere Orte wie kürzlich Berndorf, wo ich an der Hauptstraße wohne.

Eine Verkehrsberuhigung wurde von der Verwaltung abgelehnt. Dagegen wurde der Rat erteilt, Autos an den stark frequentierten Stellen abzustellen, um den Verkehr zu beruhigen. Derartige Verkehrsbehinderungen sind meines Erachtens nicht sehr sinnvoll. Nur eine Temporeduzierung auf 30 km/h könnte da zumindest etwas helfen – schon allein zum Lärmschutz.

Das wurde aber abgelehnt in Berndorf. Der Blick nach Frankreich hat mir gezeigt, dass dort in den meisten Orten vergleichbare Straßen immer auf 30 km/h heruntergefahren werden in den Ortskernen. Warum ist das hier nicht möglich?