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Prüm Türenwerk legt Grundstein für neue Zargenfertigung

Unternehmen : Auf krisenfestem Gelände

Das Prüm Türenwerk gibt im 50. Jahr seines Bestehens richtig viel Geld am Standort Weinsheim aus: Vor allem für das neue Zargenwerk.

Wachstum trotz Krisensorge: Beim Prüm Türenwerk in Weinsheim ist am Mittwoch der Grundstein für das neue Zargenwerk (der TV berichtete) gelegt worden. Auch wenn das Gröbste, die riesigen Beton-Träger, schon steht. Aber jetzt sollte es doch einen kleinen Festakt geben – im 50. Jahr des Bestehens.

Und man verbaute eine Zeitkapsel (im Bildvordergrund), in der sich unter anderem ein Trierischer Volksfreund vom Tage befand.

Das neue Werk umfasst 24 000 Quadratmeter Produktionsfläche und zeugt von der – selbst in Corona-Zeiten – nach wie vor erfreulichen Entwicklung beim Marktführer in Deutschland. „Wir produzieren sogar mit Vollgas weiter“, sagt Geschäftsführer Stefan Burlage. Zum Halbjahr liege man bereits zehn Prozent über der Leistung der ersten sechs Monate im vorigen Jahr.

Man erwarte, im weiteren verlauf dieses Jahres kaum pandemiebedingte Einbrüche zu erleben. Möglicherweise, sagt Burlage, werde es einen leichten Rückgang bei Innentüren geben. „Aber ich glaube, dass wir mit einem blauen Auge davonkommen.“

 Geplant ist neben dem Zargenwerk – Preis: 30 Millionen Euro – auch ein Hochregallager für acht Millionen. In den kommenden Jahren will das Unternehmen aber noch weitere Millionen in seinen Eifeler Standort investieren.

Im Jahr 2019 steigerten die Weinsheimer die Produktionszahlen bei den Türen auf 4100 pro Tag (2018: 3800 Türen). Bei den Zargen waren es 3900 (Vorjahr: 3500). Der Umsatz 2019: 145 Millionen Euro, ein Marktanteil von zwölf Prozent in der Bundesrepublik.

Das Gröbste steht bereits: Grundsteinlegung beim Prüm Türenwerk in Weinsheim. Foto: Fritz-Peter Linden

Die 100 Millionen schaffte das Unternehmen erstmals 2013, seitdem steigert man sich stetig auf neue Rekorde – für 2020 rechnet Burlage mit 150 Millionen.